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Bayern legt neuen Leitfaden durch EU-Förderdschungel vor / Pressekonferenz mit Europaministerin Emilia Müller / Müller: “Wir wollen möglichst viel europäische Fördergelder nach Bayern bringen“ / Start des Internetauftritts per Mausklick
Bayerns Europaministerin Emilia Müller hat heute eine neue Broschüre der Bayerischen Staatsregierung vorgestellt, die zielgenau für Bürger, Kommunen, Landwirte, Unternehmen und private Institutionen ein kompetenter Wegweiser durch den Dschungel der EU-Förderung sein soll. Im Rahmen der Pressekonferenz wurde per Mausklick auch der völlig neue Internetauftritt http://www.eu-foerderung.bayern.de mit weiterführenden Informationen gestartet.
Mit dem bundesweit einmaligen Förderleitfaden erhalten die Bürgerinnen und Bürger einen guten Überblick über bestehende EU-Förderprogramme und kompetente Ansprechpartner. Müller: „Die Staatsregierung bietet mit der Broschüre und dem neuen Internetauftritt einen kompetenten und bürgernahen Wegweiser durch den EU-Förderdschungel. Damit haben wir das modernste und umfassendste Serviceangebot in ganz Deutschland." Nach den Worten Müllers hat die Staatsregierung mit dem Förderleitfaden eine erfolgreiche Initiative bayerischer Europaabgeordneter aufgegriffen, die in ihrer Region erste solche Broschüren herausgegeben haben. Die Broschüre kann unter http://www.verwaltung.bayern.de/Broschueren-bestellen-.196.htm bestellt werden.
Mit dem Förderleitfaden will die Staatsregierung nach den Worten Müllers dazu beitragen, dass noch mehr bayerische Projekte als bisher EU-Förderung erhalten und noch mehr EU-Fördermittel nach Bayern fließen. Müller: „Deutschland zahlt pro Jahr rund 27 Milliarden Euro in den EU-Haushalt ein. Die Staatsregierung hat ein hohes Interesse daran, möglichst viele Mittel nach Bayern zurückzulenken und europäische Programme optimal auszunutzen. Bayern hat jede Menge Ideen für sinnvolle und innovative Projekte." Als Beispiel nannte Müller, dass für innovative Projekte im Wirtschafts- und Sozialbereich wie etwa dem José Carreras Zentrum für somatische Zelltherapie in Regensburg bis 2013 insgesamt fast eine Milliarde Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung stehen. Auch die Entwicklung des ländlichen Raums und die bayerische Landwirtschaft profitieren massiv von EU-Fördergeldern in Milliardenhöhe. Ein Beispiel sind die Flurneuordnungen im schwäbischen Blindheim und Gremheim, die bei Gesamtkosten von 14,5 Millionen Euro mit 1,8 Millionen Euro durch die EU bezuschusst wurden.
Europaministerin Müller stellte den Förderleitfaden gemeinsam mit den bayerischen Europaabgeordneten in der Staatskanzlei vor. Im Anschluss soll der EU-Förderleitfaden in den bayerischen Regierungsbezirken vorgestellt werden.