Fotoreihe

45. Münchner Sicherheitskonferenz

"Der politische Frühling 2009" hat begonnen - auf der 45. Münchner Sicherheitskonferenz. Vom 6. bis 8. Februar diskutierten im Hotel Bayerischer Hof rund 300 hochrangige Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern über einen Neuanfang in den internationalen Beziehungen, darunter der amerikanische Vizepräsident Joseph Biden, der russische Vize-Ministerpräsident Sergej Iwanow und Afghanistans Präsident Hamid Karzai. Neben Abrüstungsfragen standen die Zukunft der Europäischen Sicherheit und die Sicherung der Energieversorgung auf der Tagesordnung. "Eine Botschaft der Entschlossenheit" sei von München in die Welt ausgegangen, resümierte Organisator Wolfgang Ischinger.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung: Konferenzgründer und Widerstandskämpfer Ewald Heinrich von Kleist vergab erstmals den nach ihm benannten Friedenspreis. Dieser ging an den ehemaligen US-Außenminister Dr. Henry Kissinger, der sich seit vielen Jahren aktiv für den Frieden in der Welt einsetzt. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer würdigte in seiner Rede Kissingers „realpolitische Ethik des aktiven Handelns".

Die Münchner Sicherheitskonferenz findet seit 1962 statt und gilt als die weltweit renommierteste sicherheitspolitische Konferenz.