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Telefonaktion zum Thema Schule
Kultusminister Spaenle und Staatssekretär Huber beantworten Fragen zum neuen Übertrittsverfahren
„Was ist neu am Übertrittsverfahren? Gelten die neuen Regelungen schon für das laufende Schuljahr? Bleibt das gegliederte Schulsystem in Bayern erhalten?" Eine Stunde lang hat sich Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle am 23. März diesen und vielen anderen Fragen der Bürgerinnen und Bürger am Servicetelefon der Bayerischen Staatsregierung gestellt.
Bei dem neuen Übertrittsverfahren gehe es vor allem darum, Zeitdruck herauszunehmen und die Eltern stärker zu beteiligen, erläuterte Spaenle das Konzept. „Alle Kinder müssen die Chance haben, auf weiterführende Schulen zu gehen." Dazu sollen die Eltern in eigener Verantwortung mitentscheiden können, welche Schule ihr Kind besuchen soll.
Die besorgte Frage eines Anrufers, ob die Realschulen erhalten bleiben, konnte Spaenle ausräumen: „Das gegliederte Schulsystem ist ein Kernstück des bayerischen Bildungssystems. Es wird bleiben, wo es hingehört: an der Spitze." Die eigenständigen Schularten wie Grund-, Haupt-, Real- und Wirtschaftsschule sowie Gymnasien und berufliche Schulen garantierten schließlich die sehr hohe Bildungsqualität in Bayern.
Spaenle betonte, den „bildungspolitischen Dialog stärker von unten nach oben gestalten" zu wollen. Dazu habe das Kultusministerium im Februar in allen Regionen Dialogforen zur Schulentwicklung eingerichtet. Ziel sei es, die Kreativität der Verantwortlichen in den Regionen zu nutzen und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort am besten zu entsprechen. Auch bei der Landeselternversammlung am kommenden Freitag werde er das Gespräch mit Eltern und Lehrern suchen, so der Kultusminister.
Im Anschluss nutzten viele Anrufer die Chance, auch mit Staatssekretär Dr. Marcel Huber über die bayerische Bildungspolitik zu sprechen. Neben Kultusminister Spaenle und Staatssekretär Huber beantwortete ein Expertenteam des Kultusministeriums alle Fragen zum Übertrittsverfahren und zu anderen bildungpolitischen Themen.
Die Bayerische Staatsregierung bietet den Bürgerinnen und Bürgern auch an jedem anderen Werktag einen umfangreichen Informationsservice. Unter der Nummer 0180 1 201010 stehen Mitarbeiter der Servicestelle und Experten aus den jeweiligen Ministerien allen Anrufern Rede und Antwort: von Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr.