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Bayerisch-europäisches Jahr der Kreativität und Innovation

Auftaktveranstaltung „Bayern kreativ & innovativ“ / „Wir werden zeigen, wie viel Leistungspotential im Hirn, im Herz und in den Händen der Bayern steckt“

Mit einer großen Auftaktveranstaltung gab Europaministerin Emilia Müller am 28. März den Startschuss für das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009. Mit den Worten „Wir werden heute und das ganze Jahr über zeigen, wie viel Leistungspotential im Hirn, im Herz und in den Händen der Bayern steckt", begrüßte Staatsministerin Müller die zahlreichen Gäste.

Moderator Stefan Scheider führte durch das Vormittagsprogramm in der Akademie der Bildenden Künste München: „Wo könnte dieser Tag besser begangen werden als hier - an einem Ort, wo seit jeher Kreativität und Innovation gepflegt werden!" Franziska Holzheimer stellte mit ihrem Slam Poetry „Ohne Worte" gleich eindrucksvoll unter Beweis, wie kreativ Bayern sein kann.

Auf dem Podium wurde im Anschluss lebhaft darüber diskutiert, wie Bayern noch kreativer werden kann. Mit dabei: Staatsministerin Müller, der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) Randolf Rodenstock, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern Dr. Lothar Semper, Claudia Wackerbauer von der Firma Wackerbauer Maschinenbau und der Träger des Bayerischen Staatspreises für Gestaltung Michael Härteis. Einig waren sich die Gesprächspartner bei einem wichtigen Punkt: Bayern ist weltweit dafür bekannt, Spitzenlösungen und erstklassige Produkte anzubieten. Das werde dem Freistaat helfen, die weltweite Krise gut zu überstehen.

Spannende Ausstellungen, interessante Gesprächsforen und ein eigener Vorführraum mit Filmen der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film - so wurden die Besucher überzeugt, dass Bayern viele kluge und kreative Köpfe hat. Damit es in Zukunft noch mehr werden, nutzten hier zahlreiche Schüler und Studenten die Chance, Wissenschaftler, Künstler, Regisseure und Schauspieler zu treffen. „Mir hat die Veranstaltung viel gebracht", so ein Abiturient. „Jetzt weiß ich, was ich aus und mit meiner Kreativität machen kann."

Auch Staatsministerin Müller zeigte sich beeindruckt. „Es war ein gelungener Tag. Ein Tag voller kreativer Ideen, eindrucksvoller Werke und spannender Persönlichkeiten. Also ein Tag, der die Bezeichnung „Bayern kreativ & innovativ" wahrlich verdient!" Dies sei möglich gewesen, weil sich die Kooperationspartner der Staatsregierung mit viel Engagement eingebracht haben.

Gekonnten Einsatz zeigte auch Kathrin Büttner von der FH Ansbach. Die angehende Videojournalistin hatte die Veranstaltung mit ihrer Kamera begleitet und noch vor Ort ein dreiminütiges Video zu „Bayern kreativ und innovativ" erstellt.

Zum Abschluss wurde den Gästen noch eine kleine intellektuelle Nachspeise aufgetischt: fastfood theater. Andreas Wolf und Robert Lansing boten feinstes Improvisations-Theater. Damit endete der Tag, wie er begonnen hatte: mit einer vorzüglichen Kostprobe bayerischer Kreativität und Innovation.

 
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