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Horst Seehofer zu „Demokratie 2.0 wagen – Wie viel Crowdsourcing braucht die Politik?“

Diskussion mit Frank Schirrmacher, Anke Domscheit-Berg und Prof. Patrizia Nanz, Moderation Richard Gutjahr

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Ministerpräsident Horst Seehofer stellt sich der Debatte über ein modernes Verständnis von Bürgerbeteiligung und Bürgerentscheiden auf Bundesebene: Am Donnerstag, 5. Juli 2012, hatte Staatsministerin Emilia Müller zur Veranstaltung „Demokratie 2.0 wagen – Wie viel Crowdsourcing braucht die Politik?“ in die Bayerische Vertretung in Berlin eingeladen. In einem Impulsreferat forderte der Bayerische Ministerpräsident, die Menschen stärker in die Willensbildung einzubeziehen. Er warb für neue Formen der Mitmachdemokratie, auch über Volksentscheide. Das Internet biete eine Chance für mehr Transparenz, Dialog und Bürgerbeteiligung. „Demokratie 2.0 ist eine Frischzellenkur für die Politik“, so Seehofer.

Anschließend diskutierten Dr. Frank Schirrmacher (Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung), Prof. Dr. Patrizia Nanz (Universität Bremen, Autorin „Handbuch Bürgerbeteiligung“), Anke Domscheit-Berg (Unternehmerin, Initiatorin Government 2.0 Netzwerk) sowie Ministerpräsident Horst Seehofer unter Moderation von Richard Gutjahr (BR-Moderator, „Journalist des Jahres 2011“ in der Kategorie „Newcomer“) zu Transparenz und Bürgerbeteiligung.