Inhalt
Die Staatskanzlei auf einen Blick
Geschlechtersensible Sichtweise
Die geschlechtersensible Sichtweise bedeutet auch für die Bayerische Staatskanzlei, Strukturen zu schaffen, die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ermöglichen und Defizite in der Gleichstellung verhindern.
Personal und geschlechtersensible Sichtweise
- Die beiden weiblichen Amtschefinnen KarolinaGernbauer und Gabriele Stauner leiten die Geschäfte der Bayerischen Staatskanzlei und bei der Bayerischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten am Franz-Josef-Strauß-Ring 1.
- Zwei Frauen leiten die Dienststellen der Vertretungen in Berlin und bei der Europäischen Union in Brüssel.
- Gleichstellung ist ein wichtiger Aspekt bei Beurteilungen und Beförderungen. Der Frauenanteil in der Bayerischen Staatskanzlei wurde auf über 50 Prozent erhöht, der Anteil von Frauen in Führungspositionen stieg auf 25 Prozent.
- Um Familie und Beruf besser zu vereinbaren, wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Bayerischen Staatskanzlei Teilzeit-, Tele- und Wohnraumarbeit gewährt.
- Die geschlechtersensible Sichtweise wird bei Stellenausschreibungen und der internen Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beachtet.
Projekte zur geschlechtersensiblen Sichtweise
- Interne Arbeitsgruppen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Gleichstellungskonzept der Bayerischen Staatskanzlei
- Kinderkrippe für Kinder von Staatsbediensteten in der Reitmorstraße, die Staatsminister Siegfried Schneider persönlich eröffnet hat
Orden und Auszeichnungen
Der Bayerischen Staatsregierung ist es seit Jahren ein besonderes Anliegen, auch vermehrt Frauen mit staatlichen Orden und Ehrenzeichen angemessen auszuzeichnen. Auf Veranlassung von Ministerpräsidenten Horst Seehofer wurde der Anteil der mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichneten Frauen auf über 30 Prozent erhöht. Ebenfalls bei 30 Prozent liegt der Frauenanteil bei den Preisträgern des Bundesverdienstordens.
Der Kreis der mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst Ausgezeichneten besteht 2010 zu einem Viertel aus Frauen. Der Frauenanteil der Preisträger des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten liegt bei deutlich über 30 Prozent.

