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Initiativen
Klimaprogramm Bayern 2020
Die Bayerische Staatsregierung hat bereits am 17. Oktober 2000 ein Klimaschutzkonzept beschlossen, das zum Ziel hat, die vorhandenen CO2-Einsparpotenziale unter Beachtung der Kosten-Nutzen-Relation bestmöglich auszuschöpfen und Forschungslücken zu schließen. Im Jahr 2003 folgte die Fortschreibung des Bayerischen Klimaschutzkonzeptes mit der "Initiative klimafreundliches Bayern".
Mit dem neuen "Klimaprogramm Bayern 2020" sollen die Maßnahmen
von Bund und EU wirksam ergänzt und Bayerns
Klimaschutz-Vorreiterrolle weiter ausgebaut werden. Gerade Bayern
ist wegen seiner geografischen Gegebenheiten vom Klimawandel
besonders betroffen. So lag der Anstieg der mittleren
Jahrestemperatur in den letzten 100 Jahren im bayerischen Alpenraum
mit 1,5 Grad doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt. Deshalb
werden die laufenden Klimaschutz-Anstrengungen in den nächsten 4
Jahren noch einmal um weitere 350 Millionen Euro mit einem auf die
spezifischen Verhältnisse in Bayern zugeschnittenen Maßnahmenpaket
verstärkt. Ziel ist es, Treibhausgase zu verringern, sich an die
unvermeidlichen Folgen des Klimawandels anzupassen und durch
Forschung eine fundierte Datenbasis für weitergehende strategische
Entscheidungen vorzuhalten.
Die Staatsregierung verfolgt eine rationale Klimaschutzpolitik, die
auf marktwirtschaftliche Anreize setzt. Bayerische Unternehmen sind
Marktführer im Bereich der Umwelttechnik; ihnen bieten sich durch
die Investitionsanreize zusätzliche Wachstumschancen und neue
Arbeitsplätze. Die energetische Sanierung von Gebäuden bringt
Aufträge für das heimische Handwerk. Dem Klimawandel zu begegnen,
ist für Bayern Herausforderung und Chance zugleich.
Das "Klimaprogramm Bayern 2020" wurde zusammen mit dem Bayerischen Klimarat entwickelt, der seit April 2007 die Staatsregierung in ihrer Klimapolitik berät und seine wissenschaftliche Erfahrung einbringt.