Offensive Zukunft Bayern

Kulturstaat Bayern: traditionsbewusst und modern

Dritte Pinakothek München
Dritte Pinakothek

Die Bayerische Staatsregierung betrachtet Kunst und Kultur nicht als „bloßen Luxus", sondern ist sich der sinn- und identitätsstiftenden Bedeutung schöpferischer Leistungen bewusst.

Gerade in Bayern gehören Kunst und Kultur seit Jahrhunderten wesentlich zum menschlichen Zusammenleben, und das schöpferische Potenzial Bayerns stellt nicht zuletzt einen zusätzlichen Trumpf im Wettbewerb um Arbeitsplätze dar.

Um die kulturschaffenden Kräfte zur Entfaltung zu bringen,

  • flossen 153,4 Millionen Euro in einen Kulturfonds, aus dessen Erträgen unter anderem nichtstaatliche Theater und Museen, Bibliotheken, zeitgenössische Kunst, die Heimatpflege, die Jugendarbeit sowie der internationale Ideenaustausch unterstützt werden;
  • investierte Bayern 170,8 Millionen Euro in Museumsbauten.


Weitere 7,9 Millionen Euro dienten dem Bau und der Verbesserung von Gedenkstätten, etwa am Ort des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau oder auf dem früheren Reichsparteitagsgelände Nürnberg.

Museumskomplexe von Weltrang: Münchens dritte Pinakothek und Nürnbergs Museum des 20. Jahrhunderts

Am 16. September 2002 wurde die dritte Pinakothek in München, die Pinakothek der Moderne, eröffnet. Für diesen Bau stellte die OFFENSIVE ZUKUNFT BAYERN 92 Millionen Euro zur Verfügung. So sind nun die Staatsgalerie Moderne Kunst, die Neue Sammlung, die Staatliche Grafische Sammlung sowie die Architektursammlung der Technischen Universität München zu einem international beachteten Museumskomplex zusammengefasst. Bedeutsame Werke der Kunst und des Designs des 20. Jahrhunderts beherbergt in Nürnberg das am 15. April 2000 eröffnete „Neue Museum - Staatliches Museum für Gegenwartskunst und Design". Die Bayerische Staatsregierung hat 46 Millionen Euro aus den Privatisierungserlösen in diesen Neubau investiert.

Neue Museen auch in Schweinfurt und Bernried

Ganz dem 19. Jahrhundert gewidmet ist die „Sammlung Schäfer" in Schweinfurt.

Für diese Stiftung einer der wichtigsten Sammlungen von Gemälden und Grafiken deutscher Künstler der Epoche der Romantik ist ein neues Museum errichtet worden. Durch den Erwerb von Teileigentum an dem Neubau hat sich der Freistaat Bayern mit 14,3 Millionen Euro an den Baukosten beteiligt.

In Bernried am Starnberger See ist am 23. Mai 2001 das „Museum der Fantasie" (Sammlung Buchheim) eröffnet worden. Im Rahmen der OFFENSIVE ZUKUNFT BAYERN sind dafür 22,2 Millionen Euro bereitgestellt worden.