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Wirtschaft
Initiative für den Mittelstand
Die vielen mittelständischen Unternehmen in Bayern sind das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft.
Nahezu 650.000 mittelständische Unternehmen gibt es im Freistaat. Sie erwirtschaften zusammen über 41 Prozent des Gesamtumsatzes und erbringen über 50 Prozent aller Investitionen in Bayern. 75 Prozent der Arbeitnehmer und 83 Prozent der Auszubildenden sind bei kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt.
Einen großen Anteil daran haben die über 175.000 bayerischen Handwerksbetriebe, die fast 900.000 Menschen beschäftigen und mehr als ein Drittel aller Lehrlinge in Bayern ausbilden. Der breite Mittelstand sorgt für eine gesunde Wirtschaftsstruktur in Bayern. Mittelständische Unternehmen sind auf vielen Geschäftsfeldern präsent, besetzen Marktnischen und sind besonders innovationsstark. Mit ihrer Vielseitigkeit und Flexibilität können sie sich schnell auf neue Entwicklungen am Markt einstellen und so Zukunftschancen konsequent nutzen.
Der Freistaat unterstützt mit einer zielgerichteten Mittelstandspolitik die Wachstumskräfte mittelständischer Unternehmen. Für mehr Investitionen im Mittelstand gibt es das bayerische Mittelstandskreditprogramm mit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten zum Beispiel für Betriebserweiterungen oder Unternehmensgründungen; seit 1996 konnten damit mehr als 47.000 Arbeitsplätze im Freistaat neu geschaffen werden.
Für mehr Innovationen im Mittelstand sorgt der Technologietransfer von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bayern; die bayerische Cluster-Initiative für landesweite Netzwerke von Forschung und Betrieben ist gerade auch auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten. Für mehr Handlungsspielraum im Mittelstand setzt Bayern auf weniger Bürokratie und weniger Reglementierung; damit neue Ideen schnell und unkompliziert in die Tat umgesetzt werden.
In Bayern sind überdurchschnittlich viele Menschen selbstständig und machen einen neuen Betrieb auf. Bayern liegt bundesweit an der Spitze der Gründerstatistik. Besonders in der Hightech-Branche, bei den Neuen Medien, im Umweltschutz und im Gesundheitssektor entstehen dadurch neue, zukunftssichere Arbeitsplätze. Der Freistaat gibt Jungunternehmen eine zusätzliche Starthilfe mit seinen Gründerzentren, die in ganz Bayern Existenzgründungen begleiten und durch gezielte Beratung und Serviceleistungen erleichtern. Vor allem die spezialisierten Gründerzentren für Biotechnologie in Martinsried und für Umwelttechnik in Augsburg sind begehrte Anlaufstellen für Unternehmensgründungen in diesen Zukunftstechnologien.
Start-up in Bayern
www.startup-in-bayern.de ist das Gründerportal in Bayern. Hier finden potenzielle Existenzgründer Tipps, Informationen und alles Wissenswerte für einen Existenzstart in Bayern.
Die Partner des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in der Gemeinschaftsinitiative Start up in Bayern:
- Bayerischer Handwerkstag
- Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband
- Bayerischer Industrie- und Handelskammertag
- Bayerischer Rundfunk
- BBE Handelsberatung
- BfE Büro für Existenzgründungen
- GfH Gesellschaft für Handelsberatung
- IHK
- Institut für Freie Berufe
- LfA Förderbank Bayern
- RKW Bayern
- Verband Druck + Medien Bayern
Selbstständigenquote - Anteil der Selbstständigen an den Erwerbstätigen in Prozent 2006
| Bayern | 12,1 |
| Schleswig-Holstein | 11,5 |
| Hessen | 11,9 |
| Deutschland | 11,1 |
Exportquote der Industrie 2006 - Anteil des Auslandumsatzes am Gesamtumsatz
| Rheinland-Pfalz | 47,4 |
| Baden-Württemberg | 48,1 |
| Bayern | 46,9 |
| Deutschland | 41,9 |
