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Pressemitteilung
Ministerpräsident Horst Seehofer bestürzt über Entwicklung bei Quelle /Schwerer Schlag für die Region Nürnberg/Fürth
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich bestürzt über die Entwicklung bei Quelle gezeigt. Seehofer: „Dass es trotz intensiver Bemühungen des Freistaats nicht gelungen ist, eine tragfähige Zukunftsperspektive für Quelle zu finden, ist ein schwerer Schlag für die Region Nürnberg/Fürth und außerordentlich enttäuschend für die Arbeitnehmer und ihre Familien. Die Belegschaft hat in den letzten Wochen und Monaten ein unvorstellbares Wechselbad der Gefühle durchlaufen. Es ist mehr als bitter, dass ihre Hoffnungen nun so enttäuscht werden."
Seehofer unterstrich, dass das Engagement des Freistaates für eine positive Zukunft an den bayerischen Quellestandorten alternativlos gewesen ist. Seehofer: „Wir haben nichts unversucht gelassen und das Menschenmögliche getan, um Quelle eine Fortführungschance zu geben. Mit dem Massekredit des Freistaats haben wir deshalb dem Insolvenzverwalter zusätzliche Zeit gegeben und damit überhaupt die Voraussetzung geschaffen, einen Investor für Quelle zu finden. Es ist bedauerlich, dass dies dem Insolvenzverwalter in den letzten Wochen nicht gelungen ist. Den bayerischen Steuerzahlern wurden jedenfalls keine unverantwortbare Risiken aufgebürdet." Der Ministerpräsident betonte: „Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich nicht alles versucht hätte."
Jetzt geht es in Nürnberg/Fürth, so Seehofer, zunächst darum, umfassend und schnell gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit das gesamte arbeitsmarktpolitische Instrumentarium für die Mitarbeiter einzusetzen und alles dafür zu tun, um neue Arbeitsplätze für die Arbeitslosen bei Quelle zu finden.
Gleichzeitig arbeitet die Staatsregierung laut Seehofer mit Hochdruck an dem bereits angekündigten Strukturprogramm für die Region Nürnberg/ Fürth. Seehofer: „Die Staatsregierung wird noch vor Weihnachten ganz gezielt Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschafts- und Beschäftigungsraums Nürnberg/Fürth vorlegen und damit unterstreichen, dass wir diesen wichtigen Ballungsraum gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht alleine lassen."