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Pressemitteilung
Bayerisch-Französische Hochschulkooperation unterzeichnet
Die französische Ministerin für Hochschule und Forschung, Valérie Pécresse, und der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch haben heute ein Abkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit in den Themenfeldern Lebenswissenschaften, Biotechnologie und Biomedizin stärken soll. Geplant sind gemeinsame bayerisch-französische Lehr- und Forschungsprojekte sowie der Ausbau von Netzwerken, insbesondere durch Einbindung der bayerischen Cluster und der französischen Pôles de Compétitivité. Die Unterzeichnung fand während des Besuchs der französischen Wissenschaftsministerin und einer hochrangigen Delegation französischer Hochschulpräsidenten und Spitzenbeamten am Hochschulstandort München statt.
Minister Heubisch: „Ich bin glücklich, dass Bayern das erste Land in Deutschland ist, das eine derartige enge Partnerschaft mit der französischen Republik vereinbart. Durch das Abkommen werden gerade in den wichtigen strategischen Zukunftsfragen die Kräfte gebündelt. Dies ist ein starkes Signal für binationale Forschungskooperationen im gemeinsamen europäischen Forschungsraum.“
Die bayerisch-französischen Beziehungen im Wissenschafts- und Forschungsbereich sind hervorragend. Dafür spricht, dass Bayern im studentischen Austausch mit Frankreich mit an der Spitze aller Bundesländer steht. Bayerische Hochschulen unterhalten bereits heute insgesamt 40 integrierte Studiengänge mit Frankreich. Die Zusammenarbeit im Hochschulbereich wird durch das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ) intensiv unterstützt. Das BFHZ wurde 1998 als gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München gegründet und fungiert als regionale Schnittstelle für die deutsch-französische Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Das Zentrum konnte in den letzten Jahren 600 Anschubfinanzierungen für Forschungskooperationen vergeben.