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Pressemitteilung
08.09.10
Fahrenschon: Briefmarke würdigt 200 Jahre Oktoberfest!
„Lange hat es gedauert! Immerhin ist das Münchner Oktoberfest seit Jahren das größte Volksfest weltweit. Zum 200. Geburtstag wird das traditionsreiche Fest nun mit einer eigenen Briefmarke gewürdigt“, stellte Finanzminister Georg Fahrenschon bei der Präsentation des Sonderpostwertzeichens „200 Jahre Oktoberfest“ in München am Mittwoch (8.9.) fest.
Die Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent präsentierte der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Hartmut Koschyk. Fahrenschon erinnerte dabei, dass im 19. Jahrhundert der Finanzminister in Bayern gleichzeitig Postminister war. Zuletzt gehörte die Postverwaltung 1848 zur Zuständigkeit des Bayerischen Finanzministeriums. Dieses Jahr sei auch für viele Philatelisten eine spannende Zeit gewesen. Im Jahr 1848 wurde in Bayern die Ausgabe der ersten deutschen Briefmarke vorbereitet. Am 1. November 1849 wurde dann der berühmte „Schwarze Einser“ im Königreich Bayern als erste deutsche Briefmarke ausgegeben, allerdings schon nicht mehr unter der Ägide des Bayerischen Finanzministeriums.
Das diesjährige Oktoberfest erinnert an die Ursprünge des Volksfestes: Die Hochzeit des damaligen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 12. Oktober 1810. Die fünf Tage dauernden Feierlichkeiten seien für das erst vier Jahre alte Königreich Bayern eine gute Gelegenheit gewesen, sich glänzend zu präsentieren. Das Königshaus spendierte für seine Bürger eine „öffentliche Ausspeisung“ und als besonderes Ereignis wurde außerhalb der einstigen Stadtgrenzen auf einer großen Wiese ein Pferderennen veranstaltet. Zu Ehren der Kronprinzessin und zur besseren Wiedererkennung wurde das Areal alsbald „Theresienwiese“ genannt. Der damalige Kronprinz Ludwig notierte seinerzeit: „Volksfeste freuen mich besonders, sie sprechen den Nationalcharakter aus, der sich auf Kinder und Kindeskinder vererbt“. Dieses Konzept hatte offenbar Erfolg. Fortan wurde das Oktoberfest - auch ohne Hochzeit - bis auf wenige Ausnahmen jährlich wiederholt, stellt Fahrenschon fest.
Die Sonderbriefmarke des Künstlers Michael Kunter aus Berlin zeigt typische Münchner Figuren auf einem Karussell und wird in einer Auflage von 7,1 Millionen Stück von der Giesecke & Devrient GmbH in Leipzig hergestellt.
Die Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent präsentierte der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Hartmut Koschyk. Fahrenschon erinnerte dabei, dass im 19. Jahrhundert der Finanzminister in Bayern gleichzeitig Postminister war. Zuletzt gehörte die Postverwaltung 1848 zur Zuständigkeit des Bayerischen Finanzministeriums. Dieses Jahr sei auch für viele Philatelisten eine spannende Zeit gewesen. Im Jahr 1848 wurde in Bayern die Ausgabe der ersten deutschen Briefmarke vorbereitet. Am 1. November 1849 wurde dann der berühmte „Schwarze Einser“ im Königreich Bayern als erste deutsche Briefmarke ausgegeben, allerdings schon nicht mehr unter der Ägide des Bayerischen Finanzministeriums.
Das diesjährige Oktoberfest erinnert an die Ursprünge des Volksfestes: Die Hochzeit des damaligen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen am 12. Oktober 1810. Die fünf Tage dauernden Feierlichkeiten seien für das erst vier Jahre alte Königreich Bayern eine gute Gelegenheit gewesen, sich glänzend zu präsentieren. Das Königshaus spendierte für seine Bürger eine „öffentliche Ausspeisung“ und als besonderes Ereignis wurde außerhalb der einstigen Stadtgrenzen auf einer großen Wiese ein Pferderennen veranstaltet. Zu Ehren der Kronprinzessin und zur besseren Wiedererkennung wurde das Areal alsbald „Theresienwiese“ genannt. Der damalige Kronprinz Ludwig notierte seinerzeit: „Volksfeste freuen mich besonders, sie sprechen den Nationalcharakter aus, der sich auf Kinder und Kindeskinder vererbt“. Dieses Konzept hatte offenbar Erfolg. Fortan wurde das Oktoberfest - auch ohne Hochzeit - bis auf wenige Ausnahmen jährlich wiederholt, stellt Fahrenschon fest.
Die Sonderbriefmarke des Künstlers Michael Kunter aus Berlin zeigt typische Münchner Figuren auf einem Karussell und wird in einer Auflage von 7,1 Millionen Stück von der Giesecke & Devrient GmbH in Leipzig hergestellt.