Museum der Bayerischen Geschichte

Ein Haus der Zukunft für die Geschichte der Gegenwart

In seiner Regierungserklärung vom 10. Dezember 2008 hat Ministerpräsident Horst Seehofer die Errichtung eines Museums der Bayerischen Geschichte angekündigt. Der Ministerrat hat das Haus der Bayerischen Geschichte beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten. Und so schaut es aus:

In einer völlig neuen multimedialen und erlebnisorientierten Präsentation wird die Geschichte des modernen Bayern vom Königreich zum Freistaat präsentiert. Traditionslinien zeigen die Wurzeln des Mythos Bayern auf, die weit in das Mittelalter zurückreichen. Aber auch die Zukunftstrends zu Energie, Stadtentwicklung oder Migration werden beleuchtet. Der Bau selbst weist in die Zukunft; er wird energieautark.

Im Mittelpunkt stehen die bayerischen Bürgerinnen und Bürger. Sie bauen am Museum mit, bringen sich mit Themenvorschlägen und vor allem mit ihren Geschichten und Erinnerungsstücken in das neue Haus der Bayerischen Geschichte ein. Sie schaffen ein großartiges Gedächtnis: In der „BaVariathek“ wird die mediale Überlieferung des Landes – Filme, Hörfunkbeiträge, Zeitungen, Plakate, Fotos – zusammengefasst und für vielfältige Anwendungen aufbereitetet.

Mehr als ein Museum: Märkte zeigen bayerische Lebensart, die Erlebnisgastronomie bringt vergessene Gerichte auf den Tisch. Der Shop bietet Fränkisches, Schwäbisches und Bayerisches zum Mitnehmen. Der Veranstaltungsbereich wird das Forum für Zeitzeugen, Musiker, Literaten und Kabarettisten.

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23.04.2012
Startschuss für Museum der Bayerischen Geschichte

Das ist die Vision. Bis zum 100. Geburtstag des Freistaates Bayern 2018 soll das Museum realisiert sein. Im Beisein von Ministerpräsident Seehofer und Europaministerin Emilia Müller unterschrieben Kunstminister Wolfgang Heubisch und Oberbürgermeister Hans Schaidinger am 23.04.2012 die Vereinbarung zwischen dem Freistaat und der Stadt Regensburg und gaben damit den Startschuss für die Umsetzung des Projektes am Donaumarkt in Regensburg.