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Pressemitteilung
14.07.08
MVV: Semesterticket nicht realisierbar
Mit großem Bedauern hat Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel die vom Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) überraschend mitge-teilte Ablehnung eines Semestertickets für die Münchner Studierenden aufgenommen. Goppel: Schade, dass der MVV die Segel schon ge-strichen hat. Gerne hätte ich es gesehen, wenn die Beteiligten am Tisch geblieben wären. Aber das Wissenschaftsministerium hat noch nicht aufgegeben. Nachdem an vielen anderen Hochschulstandorten ein derartiges Angebot realisiert werden kann, sollte dies auch in München möglich sein. Dabei muss aber eine flexible Regelung ge-troffen werden, die berücksichtigt, dass einige Studierende, z. B. in Garching und Weihenstephan, weite Wege, andere nur kurze zurück-legen und wieder andere den MVV nicht benutzen müssen. Das vom Wissenschaftsministerium vorgeschlagene Kombinationsmodell eines Grundtarifs mit entsprechenden Aufzahlungen hätte übermäßige Be-lastungen für die Studierenden vermieden. Ein Solidartarif für alle in Höhe von knapp 5 % des monatlichen BAföG-Bedarfssatzes wie vom MVV verlangt würde mit monatlich 31,50 Euro eine unverhältnis-mäßige Belastung derjenigen bedeuten, die mit dem Fahrrad zur Hoch-schule fahren oder zu Fuß gehen.
Das Bemühen um ein Semesterticket für die Münchner Studierenden gibt Goppel aber nicht auf. An meiner Gesprächsbereitschaft wird es nicht fehlen, wenn die übrigen Beteiligten nur wollen. Wir sollten die Sommerpause zu weiteren Gesprächen nutzen. Bis zum Wintersemester hoffen wir auf eine für alle zufriedenstellende Lösung.
Das Bemühen um ein Semesterticket für die Münchner Studierenden gibt Goppel aber nicht auf. An meiner Gesprächsbereitschaft wird es nicht fehlen, wenn die übrigen Beteiligten nur wollen. Wir sollten die Sommerpause zu weiteren Gesprächen nutzen. Bis zum Wintersemester hoffen wir auf eine für alle zufriedenstellende Lösung.