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Pressemitteilung
MVV: Semesterticket nicht realisierbar
Mit großem Bedauern hat Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel die
vom Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) überraschend
mitge-teilte Ablehnung eines Semestertickets für die Münchner
Studierenden aufgenommen. Goppel: „Schade, dass der MVV die Segel
schon ge-strichen hat. Gerne hätte ich es gesehen, wenn die
Beteiligten am Tisch geblieben wären. Aber das
Wissenschaftsministerium hat noch nicht aufgegeben.“ Nachdem an
vielen anderen Hochschulstandorten ein derartiges Angebot
realisiert werden kann, sollte dies auch in München möglich sein.
„Dabei muss aber eine flexible Regelung ge-troffen werden, die
berücksichtigt, dass einige Studierende, z. B. in Garching und
Weihenstephan, weite Wege, andere nur kurze zurück-legen und wieder
andere den MVV nicht benutzen müssen.“ Das vom
Wissenschaftsministerium vorgeschlagene „Kombinationsmodell“ eines
Grundtarifs mit entsprechenden Aufzahlungen hätte übermäßige
Be-lastungen für die Studierenden vermieden. Ein Solidartarif für
alle in Höhe von knapp 5 % des monatlichen BAföG-Bedarfssatzes –
wie vom MVV verlangt – würde mit monatlich 31,50 Euro eine
unverhältnis-mäßige Belastung derjenigen bedeuten, die mit dem
Fahrrad zur Hoch-schule fahren oder zu Fuß gehen.
Das Bemühen um ein Semesterticket für die Münchner Studierenden
gibt Goppel aber nicht auf. „An meiner Gesprächsbereitschaft wird
es nicht fehlen, wenn die übrigen Beteiligten nur wollen. Wir
sollten die Sommerpause zu weiteren Gesprächen nutzen. Bis zum
Wintersemester hoffen wir auf eine für alle zufriedenstellende
Lösung.“

