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Pressemitteilung
Expertengespräch zu Verbot von Killerspielen
Immer stärker drängen sogenannte Killerspiele auf den Markt,
Computerspiele mit abstoßender Brutalität und Grausamkeit. Mit
zunehmendem technischen Fortschritt bei der Computerhardware werden
diese Spiele immer realistischer. Bayern hat bereits im Januar 2007
mit einer Bundesratsinitiative ein strafrechtliches Herstellungs-
und Verbreitungsverbot von virtuellen Killerspielen gefordert.
Innenminister Joachim Herrmann hat zu einem Expertengespräch am
Montag, 1. September 2008 um 11.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr,
in die Bayerische Vertretung, Saal Oberbayern,
in Berlin
eingeladen, an dem auch Professor Dr. Christian Pfeiffer, der
Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, und
der Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Uhl teilnehmen.
Prof. Dr. Pfeiffer wird seine neuesten Forschungsergebnisse
vorstellen und dabei auch Beispiele von Computerspielen
präsentieren. Sie machen deutlich, dass der derzeitige Jugendschutz
im Bereich von Computerspielen völlig unzureichend ist. Herrmann
fordert daher, dass die bayerische Bundesratsinitiative jetzt
schnell aufgegriffen wird. Auch im Koalitionsvertrag aus dem Jahr
2005 ist eine nachhaltige Verbesserung des Schutzes von Kindern und
Jugendlichen gefordert.
Berichterstatter und Bildberichterstatter sind zu der Veranstaltung
herzlich eingeladen.

