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Pressemitteilung
11.07.08
A3-Ausbau
"Der sechsstreifige Ausbau der A 3 zwischen Aschaffenburg und Erlangen ist dringend erforderlich. Die Autobahndirektion Nordbayern arbeitet daher mit Hochdruck daran, dass für die gesamte Strecke so schnell wie möglich Baurecht vorliegt. Dann müssen aber auch die finanziellen Mittel vorhanden sein. Dazu brauchen wir ein ''Nachholprogramm Westdeutschland'' des Bundes zum Ausbau der wichtigsten Verkehrsmagistralen wie der A 3", betonte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich einer Veranstaltung des Aktionsbündnisses "A 3 Sofort" am 11. Juli 2008 in Geiselwind. Der Bund hat im Durchschnitt der nächsten Jahre lediglich 140 Millionen Euro pro Jahr an Investitionsmitteln für Bayern vorgesehen. Allein der Ausbau der A 3 zwischen Aschaffenburg und Erlangen mit 170 Kilometern Länge erfordert jedoch Bauinvestitionen von 1,4 Milliarden Euro. "Auch wenn der Bund noch nachlegen würde, reicht das Geld bei weitem nicht aus. Um die A 3 so schnell wie möglich ausbauen zu können, brauchen wir ähnlich wie bei den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit ein Schwerpunktprogramm für die herausragenden Ost-West-Verkehrsachsen. Ich bin dabei auch offen für Public Private Partnership- Modelle", unterstrich der Minister.
Herrmann erinnerte daran, dass der sechsstreifige Ausbau der A 3 schon vor 15 Jahren nötig gewesen wäre. Seither hätten aber viele Maßnahmen in Ostdeutschland Vorrang gehabt. Diese seien weitgehend abgeschlossen. Jetzt müssten in Westdeutschland viele dringend notwendigen Projekte nachgeholt werden.
Für die Strecke von Aschaffenburg bis zum Autobahnkreuz Biebelried bei Würzburg soll bis Ende 2008 Baurecht vorliegen. Ausgenommen ist der Abschnitt bei Würzburg. "Hier wurde in einem Lenkungsverfahren ein Konsens für den sogenannten Katzenbergtunnel gefunden. Für diesen Abschnitt soll der Planfeststellungsbeschluss bis Ende 2009 vorliegen", so Herrmann. Für den Abschnitt östlich von Biebelried bis Schlüsselfeld soll bis 2011 durchgehend Baurecht vorliegen.
Die Strecke zwischen Schlüsselfeld und dem Autobahnkreuz Fürth-Erlangen ist derzeit im Bedarfsplan vom Bund nur als "Weiterer Bedarf mit Planungsrecht" eingestuft. "Dies lässt eine Realisierung in weite Ferne rücken. Dennoch haben wir auch hier in dem sensiblen Zulauf auf das Autobahnkreuz Fürth/Erlangen bereits mit der Planung begonnen. Bei der nächsten Fortschreibung des Bedarfsplans werden wir uns nachdrücklich für eine durchgehende Einstufung in den Vordringlichen Bedarf einsetzen, damit die A 3 auch zwischen der Anschlussstelle Schlüsselfeld und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen so schnell wie möglich sechsstreifig ausgebaut werden kann", betonte Herrmann.
Die A 3 zählt zu den wichtigsten transeuropäischen West-Ost-Magistralen in Deutschland. Sie ist mit bis zu 100.000 Fahrzeugen am Tag eine der am stärksten belasteten Autobahnen in Bayern. Alle Verkehrsprognosen gehen von einer weiteren Zunahme beim Personenverkehr und mehr noch beim Güterverkehr aus.
Herrmann erinnerte daran, dass der sechsstreifige Ausbau der A 3 schon vor 15 Jahren nötig gewesen wäre. Seither hätten aber viele Maßnahmen in Ostdeutschland Vorrang gehabt. Diese seien weitgehend abgeschlossen. Jetzt müssten in Westdeutschland viele dringend notwendigen Projekte nachgeholt werden.
Für die Strecke von Aschaffenburg bis zum Autobahnkreuz Biebelried bei Würzburg soll bis Ende 2008 Baurecht vorliegen. Ausgenommen ist der Abschnitt bei Würzburg. "Hier wurde in einem Lenkungsverfahren ein Konsens für den sogenannten Katzenbergtunnel gefunden. Für diesen Abschnitt soll der Planfeststellungsbeschluss bis Ende 2009 vorliegen", so Herrmann. Für den Abschnitt östlich von Biebelried bis Schlüsselfeld soll bis 2011 durchgehend Baurecht vorliegen.
Die Strecke zwischen Schlüsselfeld und dem Autobahnkreuz Fürth-Erlangen ist derzeit im Bedarfsplan vom Bund nur als "Weiterer Bedarf mit Planungsrecht" eingestuft. "Dies lässt eine Realisierung in weite Ferne rücken. Dennoch haben wir auch hier in dem sensiblen Zulauf auf das Autobahnkreuz Fürth/Erlangen bereits mit der Planung begonnen. Bei der nächsten Fortschreibung des Bedarfsplans werden wir uns nachdrücklich für eine durchgehende Einstufung in den Vordringlichen Bedarf einsetzen, damit die A 3 auch zwischen der Anschlussstelle Schlüsselfeld und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen so schnell wie möglich sechsstreifig ausgebaut werden kann", betonte Herrmann.
Die A 3 zählt zu den wichtigsten transeuropäischen West-Ost-Magistralen in Deutschland. Sie ist mit bis zu 100.000 Fahrzeugen am Tag eine der am stärksten belasteten Autobahnen in Bayern. Alle Verkehrsprognosen gehen von einer weiteren Zunahme beim Personenverkehr und mehr noch beim Güterverkehr aus.