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Pressemitteilung
Tag der Heimat in Forchheim - Sozialstaatssekretärin Huml: Bayern ist Partner der Vertriebenen - Sudetendeutsches Museum als Ort der Kommunikation und Begegnung
Tag der Heimat in Forchheim
Sozialstaatssekretärin Huml: Bayern ist Partner der Vertriebenen - Sudetendeutsches Museum als Ort der Kommunikation und Begegnung
"Bayern ist seit jeher Partner der Vertriebenen: Mit der Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen, dem vierten Stamm Bayerns, und der Patenschaft über die Landsmannschaft Ostpreußen haben wir für zwei Vertriebenengruppen besondere Obhutsverhältnisse übernommen. Mit dem Haus des Deutschen Ostens in München und mit dem Haus der Heimat in Nürnberg haben wir darüber hinaus zwei zentrale Bildungs- und Begegnungsstätten für Heimatvertriebene und Aussiedler errichtet. Im Rahmen der Schirmherrschaft soll außerdem in den nächsten Jahren ein Sudetendeutsches Museum entstehen, das allen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben soll, das Gezeigte als Teil der eigenen Geschichte zu empfinden. Entstehen soll ein lebendiges Kulturzentrum, ein Ort der Kommunikation und Begegnung auch mit unseren tschechischen Nachbarn." Darauf wies Bayerns Sozialstaatssekretärin Melanie Huml heute beim "Tag der Heimat" des Bundes der Vertriebenen in Forchheim hin, der unter dem Motto "Erinnern und Verstehen" steht.
Der Aufgabe des Erinnerns und Verstehens stelle sich auch die von der Bundesregierung beschlossene Erinnerungs- und Dokumentationsstätte zu Flucht und Vertreibung. "Das so genannte 'Sichtbare Zeichen' wird ein Ort der Präsentation und der Darstellung der Vertreibungsgeschichte des 20. Jahrhunderts sein. Zugleich wird eine Begegnungsstätte zwischen den Generationen entstehen. Vor allem aber wird es für die Opfer der Vertreibung eine Stätte der Erinnerung und Trauer schaffen. Eine glaubwürdige Erinnerung kann dabei nur unter Einbindung der Betroffenen gelingen. Das steht für die Bayerische Staatsregierung außer Zweifel. Mit der Patenschaft Bayerns für die Stiftung 'Zentrum gegen Vertreibungen', die das Vorhaben initiiert hat, wird dies unterstrichen. Die nicht unerheblichen bayerischen Mittel werden für zentrale Maßnahmen der Stiftung bereitstehen", betonte die Staatssekretärin.