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Pressemitteilungen

Arbeitsministerin Müller: “Allen Langzeitarbeitslosen eine Chance geben – der ganzheitliche Ansatz ist dafür der richtige Weg” – Bekämpfung Langzeitarbeitslosigkeit

18. März 2016

Der Bundesrat hat heute wichtige Änderungen für Langzeitarbeitslose beschlossen. "Unser Ziel ist es, jedem Langzeitarbeitslosen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu bieten", sagte Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller anlässlich des Beschlusses des Bundesrates zu den Änderungsanträgen zu den Sozialgesetzbüchern und weiter: "In Bayern sind derzeit rund 65.000 Menschen über ein Jahr ohne Arbeit, bundesweit sind es mehr als eine Million. Sie brauchen eine gezielte und ganzheitliche Unterstützung. Dazu zählt vor allem, die ganze Familie und deren Lebenssituation in den Blick zu nehmen. So kann der Teufelskreis der Langzeitarbeitslosigkeit beendet und Hartz IV-Karrieren der Kinder verhindert werden. Das haben unsere Modellprojekte 'Perspektiven für Familien� in Nürnberg und 'TANDEM� in Fürth bereits gezeigt. Jetzt gilt es, diesen Ansatz für alle zu öffnen. Mit unserem heute beschlossenen Gesetzesantrag haben wir diese Möglichkeit eröffnet. Jetzt muss sich Frau Nahles im Rahmen der Hartz-IV-Novelle mit unserem Anliegen auseinandersetzen und entsprechende Änderungen auf den Weg bringen."

Unterstützt von allen Ländern hat sich Bayern mit seinem Antrag stark gemacht, den im Modell bereits erfolgreich erprobten ganzheitlichen Ansatz gesetzlich zu verankern. Kernstück ist dabei die enge Zusammenarbeit von Jobcenter und Jugendhilfe. Den Langzeitarbeitslosen wird nicht nur ein Stellenangebot unterbreitet. Vielmehr wird die ganze Familie mit eingebunden und erhält eine intensive Betreuung und Begleitung. Die Maßnahmen in Nürnberg und Fürth haben gezeigt, dass diese intensiven Bemühungen notwendig sind, um häufig bereits verfestigte Vermittlungshemmnisse aufzubrechen.

"Genauso wichtig wie der ganzheitliche Ansatz, ist aber auch einen ausreichende finanzielle Ausstattung der Jobcenter. Ohne entsprechende Aufstockungen im Bereich des Eingliederungs- und Verwaltungsbudgets wird es nicht funktionieren", so die Ministerin abschließend.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers