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Pressemitteilungen

Bayerns Agrarexporte weiter auf Rekordkurs

10. Januar 2016

München / Berlin – Trotz weltweit sinkender Nahrungsmittelpreise sind Bayerns Agrar- und Ernährungsexporte weiter auf Rekordkurs. Ersten Schätzungen zufolge kletterte im vergangenen Jahr der Wert der Ausfuhren im Vergleich zu 2014 um rund ein Prozent von 8,8 auf fast 8,9 Milliarden Euro. Das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) mitgeteilt. Laut Brunner ist das erneute Rekordergebnis zweistelligen Zuwachsraten in den Niederlanden und England (jeweils plus 16 Prozent), in Ungarn (plus 28 Prozent) sowie in einigen Drittländern wie den USA (plus 28 Prozent) zu verdanken – sie konnten den schwächelnden Absatz in Italien (minus 14 Prozent) und die Ausfälle durch den Importstopp Russlands mehr als ausgleichen. Die boomende internationale Nachfrage – bereits zum sechsten Mal in Folge sind die bayerischen Agrarexporte auf einen neuen Rekordwert gestiegen – ist für den Minister Beleg für die anerkannt hohe Qualität und Vielfalt bayerischer Spezialitäten. Auf der Grünen Woche will sich der Freistaat deshalb wieder als „Heimat der Genüsse“ präsentieren, um den Absatz weiter voranzubringen. Derzeit kommt ein Siebtel der deutschen Agrarexporte aus Bayern.

Exportschlager Nummer eins aus dem Freistaat war 2015 mit einem Ausfuhrwert von 1,5 Milliarden Euro wieder bayerischer Käse, gefolgt von Milch und Milcherzeugnissen (1,2 Milliarden Euro) sowie Fleisch und Fleischwaren (eine Milliarde Euro). Die im Vergleich zu den Vorjahren preisbedingt geringeren Ausfuhrwerte bei Käse und Milchprodukten wurden durch deutliche Exportsteigerungen bei Backwaren, Bier, Hopfen und Erzeugnissen wie Suppen oder Soßen kompensiert. Wichtigstes Exportland Bayerns bleibt trotz rückläufiger Entwicklung Italien mit einem Ausfuhrwert von rund 1,6 Milliarden Euro. An zweiter Stelle liegt Österreich mit 1,2 Milliarden Euro, gefolgt von den Niederlanden mit 920 Millionen Euro.

Mit einem landwirtschaftlichen Produktionswert von knapp elf Milliarden Euro ist Bayern einer der wichtigsten Nahrungsmittelproduzenten in Europa. Ein Sechstel des in Deutschland produzierten Getreides, mehr als ein Viertel der Milch und des Rindfleischs sowie zwei Fünftel des Käses stammen von bayerischen Bauern.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers