Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Pressemitteilungen

Über 1,5 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds für Stadtbefestigung in Mellrichstadt

19. April 2019

Kunstminister Bernd Sibler gibt Mittel für Instandsetzung der Stadtbefestigung in Mellrichstadt bekannt – „Mauern zeigen eindrucksvoll die Wehrhaftigkeit mittelalterlicher Städte“

MÜNCHEN. Die Sanierung der Stadtbefestigung in Mellrichstadt wird mit 1.586.700 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Ich freue mich, dass wir die Stadtbefestigung in Mellrichstadt mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds von über 1,5 Millionen Euro unterstützen können. Die imposanten Mauern zeigen eindrucksvoll die Wehrhaftigkeit mittelalterlicher Städte und den politischen Einfluss Mellrichstadts zur damaligen Zeit“, betonte Staatsminister Sibler.

Die Stadtbefestigung stammt aus dem 14./15. Jahrhundert und ist weitgehend erhalten. Sie ist ein bedeutendes Baudenkmal und erinnert an die jahrhundertelange Bedeutung der aus einem karolingischen Königshof hervorgegangenen und vom Bistum Würzburg als nördliches Zentrum geförderten Stadt. Ferner zeugt die Stadtmauer zusammen mit den in Sichtweite auf den umliegenden Hochflächen gelegenen Warttürmen von den gewandelten Anforderungen an Verteidigungsanlagen des 13. bis 17. Jahrhunderts.

Die Stadtbefestigung ist durch lose Fugen, Mauerkronen und Steine gefährdet. Punktuell besteht Einsturzgefahr durch Ausspülungen sowie Schiefstellungen. Deshalb sind eine Gesamtinstandsetzung des Baudenkmals sowie die Instandsetzung der Mauerkronen und Verfugungen vorgesehen.

Eigentümerin ist die Stadt Mellrichstadt.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Die Maßnahme ist mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt und wird von diesem fachlich begleitet.

Dr. Bianca Preis, Sprecherin, 089 2186 2862

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



Inhalt vorlesen lassen
Seite empfehlen
Seite drucken