Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A

Europäisches Jahr der Multimodalität 2018 – Zur Zukunft des Verkehrs

Anlässlich des Europäischen Jahrs der Multimodalität veranstaltete die Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU zusammen mit der Europäischen Kommission, der Europäischen Eisenbahnagentur und der Internationalen Vereinigung für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße (UIRR) am 16.05.2018 eine Tageskonferenz zur Zukunft des Verkehrs. Die rund 250 teilnehmenden Fachexperten der verschiedenen Verkehrsträger, der öffentlichen Verwaltung sowie der Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten über aktuelle Entwicklungen im Verkehrsbereich, die Chancen des kombinierten Verkehrs und Möglichkeiten zur Förderung umweltfreundlicher Transportketten.

Der Vize-Generaldirektor der Generaldirektion Mobilität und Transport der Europäischen Kommission, Matthew Baldwin, betonte, dass die Kommission sehr ambitionierte Ziele für eine wettbewerbsfähige, saubere und vernetzte Mobilität verfolge. Man habe bereits drei Mobilitätspakete vorgelegt und werde die Maßnahmen auch finanziell unterstützen. Hierfür stehen im laufenden Projektaufruf unter „Europa verbinden“ (CEF) rund 450 Mio. € zur Verfügung. Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments Daniela Aiuto hob hervor, dass die Vorschläge der Kommission in den Ausschüssen genau diskutiert werden. Die Digitalisierung des Verkehrs sei ein Zukunftsthema, bei dem Europa seine Vorreiterrolle behalten müsse. Gleichzeitig werde zwischen den wirtschaftlichen und umweltpolitischen Interessen abgewogen. Dies unterstrich auch Martin Georgiev vom Verkehrsministerium Bulgariens, der eine genaue Befassung mit den Kommissionsvorschlägen und wichtige Impulse noch unter der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft in Aussicht stellte.

Die Vertreter des Verkehrssektors diskutierten in mehreren Podiumsrunden über neue Wege für einen effizienten und nachhaltigen Verkehr. Dabei wurden Lösungsansätze präsentiert, wie Dienstleister auf die steigenden Kundenerwartungen reagieren können. Gleichzeitig solle durch eine Harmonisierung und weitere Investitionen ein einheitlicher europäischer Eisenbahnraum geschaffen werden, der eine Verlagerung der Güterverkehre von der Straße auf die Schiene ermögliche. Die Teilnehmer waren sich einig, dass heute die notwendigen Rahmenbedingungen für den Verkehr geschaffen werden müssen, um auch in Zukunft „ganz vorne mitspielen“ zu können.