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Europaministerin Dr. Beate Merk bei Eröffnung einer Handwerkerschule für syrische Flüchtlinge im Libanon: „Gemeinsam jungen Flüchtlingen eine Perspektive geben“ / Passgenaue Berufsausbildung für 500 Jugendliche mit Unterstützung der bfz und des Vereins Orienthelfer e.V.

31. Januar 2017

Europaministerin Dr. Beate Merk hat sich heute bei der Eröffnung einer Handwerkerschule für syrische Flüchtlinge im Libanon für einen Ausbau der Fluchtursachenbekämpfung ausgesprochen. Ministerin Merk: „Wir wollen dem Flüchtlingsstrom nach Europa auch durch Hilfe vor Ort begegnen, daher handeln wir und schaffen Perspektiven für junge Menschen in ihrer Heimatregion.“ Bayern unterstützt die von Staatsministerin Merk zusammen mit dem Kabarettisten und Gründer des gemeinnützigen Vereins Orienthelfer e.V. Christian Springer eröffnete Schule mit rund 400.000 Euro. Europaministerin Dr. Beate Merk: „Heute eröffnen wir mehr als eine Handwerkerschule, wir öffnen ein Tor in die Zukunft. bfz, Orienthelfer und Bayerische Staatsregierung – mit diesem Gemeinschaftsprojekt geben wir jungen Flüchtlingen eine Perspektive. Um unser starkes Handwerk und unser duales Ausbildungssystem in Deutschland beneidet uns die ganze Welt. Deshalb setzen wir auch hier auf eine praxisnahe Berufsausbildung.“ Ausdrücklich hob die Ministerin die großen Leistungen des Libanon hervor. „Ich weiß, welche Lasten der Libanon in der Flüchtlingskrise schultert. Dafür sage ich unseren libanesischen Freunden von Herzen Dank und Respekt“, unterstrich die Ministerin.

Die Schule liegt bei Bar Elias in der ca. 50 km östlich von Beirut liegenden Bekaa-Ebene. Projektträger ist der gemeinnützige Verein Orienthelfer e.V., der Hilfe zur humanitären Unterstützung der Opfer des Syrienkonfliktes leistet. Das Projekt wird fachlich von den beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz gGmbH) begleitet, die seit über 20 Jahren Berufsbildungsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika durchführen. Sie ist auf bis zu 500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt neun Flüchtlingscamps ausgelegt, die eine schulbegleitende fachpraktische Ausbildung in den Bereichen Gas/ Wasser/Sanitär, Elektro/Solar, Hotel/Gaststätten, Lager/Logistik sowie Altenpflege erhalten. An der Schule wird zudem eine Arbeitsvermittlung eingerichtet. Die Angebote stehen auch Lehrern und bedürftigen Schülerinnen und Schülern aus dem Libanon offen. Der „Train the Trainer“-Ansatz soll die Nachhaltigkeit des Projekts sichern.

Der Libanon ist ein Schwerpunktland des im Juli 2016 beschlossenen Sonderprogramms der Staatsregierung zur Schaffung von Perspektiven für Flüchtlinge in ihren Heimatländern. Mit einer Einwohnerzahl von 4,5 Millionen beherbergt er zusätzlich ca. 1,3 Millionen syrische Flüchtlinge und steht damit vor einer großen humanitären Herausforderung. Durch das Sonderprogramm der Staatsregierung sollen Projekte vorrangig in der Wasser- und Gesundheitsversorgung, der schulischen und beruflichen Bildung sowie spezielle Projekte für Frauen und Verwaltungsprojekte gefördert werden.



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Bayerische Staatskanzlei

Europaministerin Dr. Beate Merk informiert sich vor Ort über die Situation der syrischen Flüchtlinge. Dr. Merk: „Wir wollen dem Flüchtlingsstrom nach Europa auch durch Hilfe vor Ort begegnen, daher handeln wir und schaffen Perspektiven für junge Menschen in ihrer Heimatregion.“

Europaministerin Dr. Beate Merk im Libanon Foto-Icon

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Europaministerin Dr. Beate Merk im Libanon

Europaministerin Dr. Beate Merk ist vom 30. Januar bis 1. Februar 2017 in den Libanon gereist. Dort führte sie politische Gespräche und informierte sich vor Ort über die Flüchtlingssituation und mögliche weitere Hilfsprojekte. Zudem eröffnete Staatsministerin Dr. Beate Merk eine von Bayern geförderte Handwerkerschule für syrische Flüchtlinge in Bar Elias in der Bekaa-Ebene. Zur Pressemitteilung.
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    Das Flüchtlingslager Bar Elias liegt in der Bekaa-Ebene im Osten des Libanon. Mit einer Einwohnerzahl von 4,5 Millionen beherbergt der Libanon ca. 1,3 Millionen syrische Flüchtlinge und steht damit vor einer großen humanitären Herausforderung.
    Das Flüchtlingslager Bar Elias liegt in der Bekaa-Ebene im Osten des Libanon. Mit einer Einwohnerzahl von 4,5 Millionen beherbergt der Libanon ca. 1,3 Millionen syrische Flüchtlinge und steht damit vor einer großen humanitären Herausforderung.
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    Europaministerin Dr. Beate Merk informiert sich vor Ort über die Situation der syrischen Flüchtlinge. Dr. Merk: „Wir wollen dem Flüchtlingsstrom nach Europa auch durch Hilfe vor Ort begegnen, daher handeln wir und schaffen Perspektiven für junge Menschen in ihrer Heimatregion.“
    Europaministerin Dr. Beate Merk informiert sich vor Ort über die Situation der syrischen Flüchtlinge. Dr. Merk: „Wir wollen dem Flüchtlingsstrom nach Europa auch durch Hilfe vor Ort begegnen, daher handeln wir und schaffen Perspektiven für junge Menschen in ihrer Heimatregion.“
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    Josef Zapater (UNHCR) berichtet Staatsministerin Dr. Beate Merk und Christian Springer (Orienthelfer e.V.) bei einer Führung durch das Flüchtlingslager über die aktuelle Lage.
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    Europaministerin Dr. Beate Merk bei der Eröffnung einer Handwerkerschule für syrische Flüchtlinge im Libanon. Bayern unterstützt die von Staatsministerin Dr. Merk zusammen mit dem Kabarettisten und Gründer des gemeinnützigen Vereins Orienthelfer e.V. Christian Springer eröffnete Schule mit rund 400.000 Euro. Dr. Merk: „Heute eröffnen wir mehr als eine Handwerkerschule, wir öffnen ein Tor in die Zukunft."
    Europaministerin Dr. Beate Merk bei der Eröffnung einer Handwerkerschule für syrische Flüchtlinge im Libanon. Bayern unterstützt die von Staatsministerin Dr. Merk zusammen mit dem Kabarettisten und Gründer des gemeinnützigen Vereins Orienthelfer e.V. Christian Springer eröffnete Schule mit rund 400.000 Euro. Dr. Merk: „Heute eröffnen wir mehr als eine Handwerkerschule, wir öffnen ein Tor in die Zukunft."
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    Die Schule liegt bei Bar Elias in der ca. 50 km östlich von Beirut liegenden Bekaa-Ebene. Projektträger ist der gemeinnützige Verein Orienthelfer e.V., der Hilfe zur humanitären Unterstützung der Opfer des Syrienkonfliktes leistet. Das Projekt wird fachlich von den beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz gGmbH) begleitet, die seit über 20 Jahren Berufsbildungsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika durchführen. Sie ist auf bis zu 500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt neun Flüchtlingscamps ausgelegt, die eine schulbegleitende fachpraktische Ausbildung in den Bereichen Gas/ Wasser/Sanitär, Elektro/Solar, Hotel/Gaststätten, Lager/Logistik sowie Altenpflege erhalten.
    Die Schule liegt bei Bar Elias in der ca. 50 km östlich von Beirut liegenden Bekaa-Ebene. Projektträger ist der gemeinnützige Verein Orienthelfer e.V., der Hilfe zur humanitären Unterstützung der Opfer des Syrienkonfliktes leistet. Das Projekt wird fachlich von den beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz gGmbH) begleitet, die seit über 20 Jahren Berufsbildungsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika durchführen. Sie ist auf bis zu 500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt neun Flüchtlingscamps ausgelegt, die eine schulbegleitende fachpraktische Ausbildung in den Bereichen Gas/ Wasser/Sanitär, Elektro/Solar, Hotel/Gaststätten, Lager/Logistik sowie Altenpflege erhalten.
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    Offizielle Eröffnung der Handwerkerschule (v.l.n.r.): Christian Springer (Orienthelfer e.V.), Staatsministerin Dr. Beate Merk und Martin Wahl (bfz - berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft).
    Offizielle Eröffnung der Handwerkerschule: Christian Springer (Orienthelfer e.V.), Staatsministerin Dr. Beate Merk und Martin Wahl (bfz - berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft).
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    Essensausgabe an syrische Flüchtlinge in der Feldküche am Handwerkerhaus in Bar Elias.
    Essensausgabe an syrische Flüchtlinge in der Feldküche am Handwerkerhaus in Bar Elias.
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    Staatsministerin Dr. Beate Merk (rechts) informiert sich in einem Gespräch mit Dr. Ibrahim Al Masri (links) über die Ghiras al Kheir Policlinic.
    Staatsministerin Dr. Beate Merk informiert sich in einem Gespräch mit Dr. Ibrahim Al Masri über die Ghiras al Kheir Policlinic.
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    Nach dem Gespräch überreicht Staatsministerin Dr. Beate Merk (links) dem libanesischen Staatsminister für Flüchtlingsfragen, Mouin Merehbi (rechts), als Gastgeschenk einen Porzellanlöwen.
    Gespräch mit dem libanesischen Staatsminister für Flüchtlingsfragen, Mouin Merehbi. Nach dem Gespräch überreicht Staatsministerin Dr. Beate Merk als Gastgeschenk einen Porzellanlöwen.
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    Michael Bauer (Orienthelfer e.V.), ein Vertreter des Zivilschutzes Beirut und Staatsministerin Dr. Beate Merk (v.l.n.r.) vor einem Rettungswagen aus Memmingen, mit dem Rettungseinsätze bei Herzinfarkten, Unfällen und Attentaten gefahren werden.
    Michael Bauer (Orienthelfer e.V.), ein Vertreter des Zivilschutzes Beirut und Staatsministerin Dr. Beate Merk (v.l.n.r.) vor einem Rettungswagen aus Memmingen, mit dem Rettungseinsätze bei Herzinfarkten, Unfällen und Attentaten gefahren werden.
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    Hilfe unter Feuerwehrleuten: Der Einsatzwagen wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rohr gespendet und leistet in Beirut gute Dienste. Von links: Ein Vertreter des Zivilschutzes Beirut, Staatsministerin Dr. Beate Merk, Michael Bauer (Orienthelfer e.V.).
    Hilfe unter Feuerwehrleuten: Der Einsatzwagen wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rohr (Mittelfranken) gespendet und leistet dem Civil Defence Beirut gute Dienste. Von links: Ein Vertreter des Zivilschutzes Beirut, Staatsministerin Dr. Beate Merk, Michael Bauer (Orienthelfer e.V.).
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