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Veranstaltungen - Bayern in Brüssel

EUSALP: Vorstellung des Programms des bayerischen Vorsitzes 2017 in Brüssel

Logo des bayerischen Vorsitzes für die Europäische Strategie für den Alpenraum (EUSALP) © FKPHvergrößernIn Vertretung der Bayerischen Staatsministerin für Europa-angelegenheiten und regionale Beziehungen, Dr. Beate Merk, stellte die Leiterin der Bayerischen Vertretung in Brüssel, Barbara Schretter, am 29.11.2016 das Programm des bayerischen Vorsitzes 2017 für die Europäische Strategie für den Alpenraum (EUSALP) vor. Unter den Gästen waren hochrangige Vertreter der Europäischen Institutionen, des Diplomatischen Korps sowie der europäischen Regionen, ins-besondere aus dem Alpenraum.

Nach dem Startschuss vor einem Jahr sei die EUSALP inzwischen handlungsfähig. Es gelte es nun die Strategie auf europäischer Ebene zu etablieren, so Schretter. Ziel sei eine verbesserte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg mit dem Blick auf das Wohl der Bürger dieser Region. Der bayerische Vorsitz wolle sowohl langfristige politische Schwerpunkte festlegen als auch konkrete Projekte anstoßen. Es seien drei Themenkernpunkte festgelegt worden: Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, umweltfreundliche Mobilität sowie nachhaltige Bewirtschaftung von Energie-, Natur- und Kulturressourcen. Diese untergliederten sich in 9 Aktionsfelder, in denen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Zur Umsetzung der Ziele in den Aktionsfeldern seien auch funktionierende Steuerungsstrukturen notwendig. Diese sollen mithilfe des bereits bestehenden Projekts „AlpGov“ erreicht werden, das seit Juni 2016 im Rahmen des INTERREG-Programms für den Alpenraum gefördert wird.

In ihrer Key Note Ansprache betonte Mercedes Bresso, MdEP, Berichterstatterin für die EU-Alpenstrategie im Ausschuss für Regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments die Bedeutung einer starken Zusammenarbeit im Alpenraum. Das Europäische Parlament beabsichtige, 2017 ein Pilotprojekt zu Strategien für die Kreislaufwirtschaft in der Alpenregion vorzuschlagen. Zudem sei es wichtig, im Rahmen von EUSALP bestehende Fonds zu nutzen, wie z. B. Horizont 2020.

Der Generaldirektor der GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission, Marc Lemaître, empfahl dem bayerischen Vorsitz die konkreten Aktionen schnell anzugehen. Er lobte die Ausrichtung des Arbeitsprogramms auf die Bürger und erhoffte sich von Bayern die Planung konkreter Maßnahmen, eine stimmige Kommunikationsstrategie, die auf alle Interessengruppen abzielt, ein funktionierendes Monitoring sowie eine schlanke Governance Strategie. Auch er plädierte dafür, existierende Programme, wie Horizont 2020 oder ESIF-Förderungen zu nutzen. Die Kommission wolle eine aktive Rolle bei der Umsetzung konkreter Aktionen spielen, so Lemaître. Die GD Regio habe einen Bericht zu makroregionalen Strategien vorbereitet, der im Februar 2017 von Kommissarin Corina Creţu vorgestellt werden solle. Laut Creţu sei die EU immer anhand von Meilensteinen gewachsen und makroregionale Strategien seien nun der nächste Meilenstein.

Die Website zum bayerischen Vorsitz in der Europäischen Strategie für den Alpenraum (EUSALP) finden Sie hier.



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Barbara Schretter, Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern, stellt das Programm des bayerischen EUSALP-Vorsitzes 2017 vor © FKPH

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EUSALP: Vorstellung des Programms des bayerischen Vorsitzes 2017

In Vertretung der Bayerischen Staatsministerin für Europa-angelegenheiten und regionale Beziehungen, Dr. Beate Merk, stellte die Leiterin der Bayerischen Vertretung in Brüssel, Barbara Schretter, am 29.11.2016 das Programm des bayerischen Vorsitzes 2017 für die Europäische Strategie für den Alpenraum (EUSALP) vor. Unter den Gästen waren hochrangige Vertreter der Europäischen Institutionen, des Diplomatischen Korps sowie der europäischen Regionen, ins-besondere aus dem Alpenraum.

Nach dem Startschuss vor einem Jahr sei die EUSALP inzwischen handlungsfähig. Es gelte es nun die Strategie auf europäischer Ebene zu etablieren, so Schretter. Ziel sei eine verbesserte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg mit dem Blick auf das Wohl der Bürger dieser Region. Der bayerische Vorsitz wolle sowohl langfristige politische Schwerpunkte festlegen als auch konkrete Projekte anstoßen. Es seien drei Themenkernpunkte festgelegt worden: Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, umweltfreundliche Mobilität sowie nachhaltige Bewirtschaftung von Energie-, Natur- und Kulturressourcen. Diese untergliederten sich in 9 Aktionsfelder, in denen konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Zur Umsetzung der Ziele in den Aktionsfeldern seien auch funktionierende Steuerungsstrukturen notwendig. Diese sollen mithilfe des bereits bestehenden Projekts „AlpGov“ erreicht werden, das seit Juni 2016 im Rahmen des INTERREG-Programms für den Alpenraum gefördert wird.

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    Barbara Schretter, Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern, stellt das Programm des bayerischen EUSALP-Vorsitzes 2017 vor © FKPH
    Barbara Schretter, Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern, stellt das Programm des bayerischen EUSALP-Vorsitzes 2017 vor © FKPH
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    Die Berichterstatterin für die EU-Alpenstrategie im Ausschuss für Regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments, Mercedes Bresso, MdEP, betont die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Alpenraum © FKPH
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    Marc Lemaître, Generaldirektor der GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission lobt die Ausrichtung des bayerischen EUSALP-Programms 2017 auf die Bürger © FKPH
    Marc Lemaître, Generaldirektor der GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission, lobt die Ausrichtung des bayerischen EUSALP-Programms 2017 auf die Bürger © FKPH
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    Prof. Dr. Michael Krautblatter, TU München (l.), stellt sein Projekt AlpSense vor, mit dem Naturgefahren besser beobachtet, antizipiert und kommuniziert werden können. Die weiteren Podiumsteilnehmer (v.l.n.r.): Moderatorin Silke Wettach (WirtschaftsWoche), Dr. Isabel Wieshofer (Stadt Wien) und Herald Ruijters (Europäische Kommission) © FKPH
    Prof. Dr. Michael Krautblatter, TU München (l.), stellt sein Projekt AlpSense vor, mit dem Naturgefahren besser beobachtet, antizipiert und kommuniziert werden können. Die weiteren Podiumsteilnehmer (v.l.n.r.): Moderatorin Silke Wettach (WirtschaftsWoche), Dr. Isabel Wieshofer (Stadt Wien) und Herald Ruijters (Europäische Kommission) © FKPH
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    Im Gespräch: Herald Ruijters, Herbert Dorfmann, MdEP und Walter Grahammer, Ständiger Vertreter Österreichs bei der EU © FKPH
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