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Pressemitteilungen

„GUT GEBRÜLLT – LÖWEN AUS BAYERNS SCHLÖSSERN UND BURGEN“ – Söder eröffnet Ausstellung in Bamberg // Freistaat investiert rund 21 Millionen Euro in die Sanierung der Neuen Residenz

19. Februar 2016

Der Bayerische Löwe ist auf Tour durch ganz Bayern. Eine Wanderausstellung der Bayerischen Schlösserverwaltung „Gut gebrüllt - Löwen aus Bayerns Schlössern und Burgen“ zeigt das beliebte Wappentier mit seinen vielfältigen Aspekten. „Die Ausstellung ist ein spannender Parcours durch die bayerische Landesgeschichte im Spiegel des Löwen. Begeben Sie sich auf die Spuren von Bayerns mächtigstem Wahrzeichen.“ Mit diesen Worten eröffnete Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder die Ausstellung in der Neuen Residenz in Bamberg am Freitag (19.02.).

Die Wanderausstellung ist in der Neuen Residenz Bamberg bis 3. April 2016 täglich von 10 bis 16 Uhr (ab 1. April: 9 bis 18 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist im Ticket für die Schauräume der Neuen Residenz Bamberg enthalten. Die Wanderausstellung kann damit ohne Zusatzbeitrag besichtigt werden. Ansonsten kostet der Eintritt nur für die Wanderausstellung 2 Euro.

Bayerische Schlösser, Burgen und Residenzen beherbergen zahlreiche Löwen-Exemplare. Die Wanderausstellung präsentiert eine beachtliche und abwechslungsreiche Auswahl von Löwen aus dem gesamten Freistaat. Damit wird die Bedeutung des Löwen als bayerisches Symboltier gewürdigt. Der Löwe ziert Wappen und Fahnen, Denkmäler und Auszeichnungen. Leihgaben, vom Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt, vom Museum Fürstenfeldbruck, vom Historischen Verein Neuburg an der Donau sowie aus Privatbesitz, bieten in der Wanderausstellung eine neuartige Sichtweise auf die bayerische Geschichte. Gezeigt werden beispielsweise repräsentative „Schlösser-Löwen“ aus Bayerns Regionen von geschnitzten Türen, bronzebeschlagenen Möbeln, prunkvollen Kaminen, wertvollen Tischaufsätzen, kuriosen Salzschalen oder fürstlichem Tafelgeschirr. Auch Bamberg ist Löwenland. Im Wappen des Bamberger Hochstifts befand sich ein schwarzer Löwe auf goldenem Grund. Wahrscheinlich wurde dem Bistum dieses Löwenwappen gegen 1235 vom Stauferkaiser Friedrich II. verliehen.

Gleichzeitig kündigte Söder an, dass die Fürstbischöflichen Wohnräume ab Montag, 14. März 2016, wegen der Restaurierungsmaßnahmen für den Besucherverkehr geschlossen werden müssen. Der Freistaat investiert in die Gesamtinstandsetzung der Neuen Residenz 21 Millionen Euro. Derzeit läuft der 2. Bauabschnitt mit der Sanierung an Dächern und Fassaden sowie die Restaurierung in den fürstbischöflichen Wohnräumen und im Kaisersaal. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro. Ein besonderes Highlight der Fassadensanierung wird die Rekonstruktion der barocken Fassadengestaltung im Rosengarten der Neuen Residenz. Die beeindruckende Raumwirkung dieses bei Besuchern aus aller Welt beliebten Gartens über den Dächern der Welterbestadt wird durch Rekonstruktion wieder voll erlebbar werden. Nach intensiver Vorbereitung beginnen im März die umfassenden Restaurierungsarbeiten an der Raumfolge der Fürstbischöflichen Wohnräume. Die Räume zeigen rd. 300 Jahre nach ihrer Einrichtung, mehrfacher Umgestaltung durch wechselnde Bewohner und einer zuletzt in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts im Zuge der musealen Umgestaltung durchgeführten Teilrestaurierung heute zahlreiche Schäden und Substanzverluste. Eine Präsentation der ersten fertig restaurierten Räume wird voraussichtlich ab 2018 möglich sein.

Die weiteren Stationen der Wanderausstellung stehen schon fest:
• Neues Schloss Herrenchiemsee: 6. Mai bis 26. Juni 2016
• Stadtresidenz Landshut: 15. Juli 2016 bis 28. August 2016
• Füssen, Museum der Stadt: 16. September 2016 bis 13. November 2016
• Neumarkt i. d. Oberpfalz, Residenz: 2. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017

Weiterführende Links:

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers