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Pressemitteilungen

Huml für besseres Zusammenspiel von Krankenhäusern und Ärzten – Bayerns Gesundheitsministerin zum Bundeskongress Chirurgie in Nürnberg: Anstieg der ambulanten Operationen ist erfreulich

27. Februar 2016

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml fordert ein besseres Zusammenspiel von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten. Huml betonte am Samstag anlässlich des Bundeskongresses Chirurgie in Nürnberg: "Nicht die Egoismen der historisch gewachsenen Strukturen, sondern die Bedürfnisse der Patienten müssen im Vordergrund stehen. Wir brauchen eine offene Debatte darüber, welche Behandlungen wo am besten aufgehoben sind. Denn je besser ambulante und stationäre Lösungen ineinandergreifen, desto besser ist die medizinische Versorgung für die Zukunft aufgestellt."

Die Ministerin begrüßte zugleich, dass die moderne Medizin es erlaubt, immer mehr Operationen ambulant vorzunehmen. Huml erläuterte: "Die Bayerische Krankenhausstatistik zeigt, dass die Zahl der ambulanten Operationen in Bayerns Kliniken sprunghaft angestiegen ist – von knapp 62.000 im Jahr 2002 auf mehr als 243.300 (243.342) im Jahr 2014. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die lieber schnell zu Hause als lange in der Klinik sind."

Eine Absage erteilte die Ministerin Forderungen nach einer bundesweiten pauschalen Angleichung der Arzthonorare im ambulanten Sektor. Sie erläuterte: "Grund des höheren Fallwerts in Bayern ist der höhere Anteil spezialisierter ambulanter Behandlungen – wie zum Beispiel ambulante Operationen. Den Grundsatz 'ambulant vor stationär' mit Leben zu füllen, ist nicht nur wirtschaftlich effizient, sondern deckt sich auch mit den Wünschen der allermeisten Patienten."

Huml fügte hinzu: "Ich sage deshalb ganz klar 'Nein' zu einer pauschalen Gleichmacherei. Es muss darauf geachtet werden, welche Leistungen von Ärzten erbracht werden. Dabei gilt: Bayerische Besonderheiten müssen auch bei den Honoraren berücksichtigt werden!"

Seit 1999 richtet der Bundesverband Niedergelassener Chirurgen e.V. jährlich den Bundeskongress in Nürnberg aus. Mittlerweile verzeichnet die Veranstaltung regelmäßig rund 1.100 bis 1.300 Teilnehmer. Sie ist damit der größte Kongress für niedergelassene Chirurgen und Operateure in Deutschland.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers