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Pressemitteilungen

Huml plant Pflegegipfel – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Verstärkte Zusammenarbeit bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe nötig

17. Januar 2016

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml startet eine weitere Initiative zu den Herausforderungen im Pflegebereich. Huml betonte am Sonntag: "Das Thema Pflege wird weiter an Bedeutung gewinnen. Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der eine verstärkte Zusammenarbeit notwendig ist. Deshalb werde ich die maßgeblichen Akteure zu einem bayerischen Pflegegipfel einladen."

Die Ministerin fügte hinzu: "Die Politik hat zwar schon Handlungsfähigkeit bewiesen - unter anderem mit dem Pflegestärkungsgesetz des Bundes und mit zahlreichen Verbesserungen auf Landesebene. Aber ich möchte eine dauerhafte und noch intensivere Diskussion über den künftigen Umgang mit Pflegebedürftigen anstoßen. Diese Debatte soll sich nicht auf tagesaktuelle Anlässe beschränken, sondern auch grundsätzliche Fragen behandeln."

Huml erläuterte: "Mit dem Pflegegipfel soll ein breites, nachhaltiges Diskussionsforum für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden. Thema können neben Erwartungen und Chancen auch Ängste sein. Denn es ist eine wesentliche Frage für viele Menschen, wie sie bei Pflegebedürftigkeit leben werden."

Die Ministerin fügte hinzu: "Gute Pflegepolitik gibt keine bestimmten Lebensentwürfe vor, sondern geht auf die Realität und auf den Wandel in der Gesellschaft ein. Künftige Pflegebedürftige bringen andere Erfahrungen mit - und stellen andere Anforderungen. Das gilt nicht nur für die 68er-Generation."

Huml unterstrich: "Die Pflege-Problematik darf nicht verdrängt werden. Denn die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit ihren Schwächeren umgeht. Nur gemeinsam werden wir gute Lösungen finden. Gefordert sind dabei sowohl der Staat und die Kommunen als auch Träger und Pflegekräfte, Angehörige und Ehrenamtliche."

Der Pflegegipfel soll in zwei Stufen stattfinden. Zunächst ist für die zweite Jahreshälfte ein Treffen mit Experten und Verbandsvertretern geplant, bei dem die wichtigsten Fragestellungen festgelegt werden. Bis dahin werden auch Erkenntnisse über mögliche Probleme bei der Umsetzung des zweiten Pflegestärkungsgesetzes vorliegen, das Anfang 2016 in Kraft getreten ist. Im nächsten Jahr soll dann ein großer Pflegegipfel mit einem erweiterten Teilnehmerkreis folgen. Voraussichtlich werden dazu auch Vertreter aus der Bundespolitik eingeladen.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers