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Huml wirbt für Diabetes-Vorsorge – Bayerns Gesundheitsministerin zum Weltgesundheitstag am 7. April: Auf Ernährung und Bewegung achten

3. April 2016

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April davor gewarnt, die Diabetes-Gefahr zu unterschätzen. Huml betonte am Sonntag: "Die Zahl der Erkrankungen mit Diabetes nimmt weltweit zu. Auch in Bayern ist die Tendenz weiter steigend. Hier müssen wir gegensteuern!"

Die Ministerin fügte hinzu: "Mit der richtigen Prävention kann der Diabetes-Typ 2 in vielen Fällen vermieden werden. Wichtig ist zum Beispiel eine ausgewogene Ernährung. Außerdem muss auf ausreichend Bewegung geachtet werden."

Diabetes erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall sowie für Nieren-, Netzhaut- und Nervenerkrankungen. Die Krankheit kann in der Folge unter anderem zu Erblindung, Nierenversagen und Amputationen führen. Nach Prognosen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann Diabetes bis zum Jahr 2030 zu den sieben weltweit führenden Todesursachen zählen.

Daten für den Bayerischen Diabetesbericht aus dem Jahr 2014 zufolge leiden im Freistaat rund 300.000 Menschen zwischen 15 und 65 Jahren an Diabetes Typ 2. Huml unterstrich: "Ich setze auf Aufklärung, um die Menschen von einem gesundheitsfördernden Lebensstil zu überzeugen. Denn häufig kann ein beginnender Diabetes etwa durch eine Ernährungsumstellung günstig beeinflusst werden."

Unter dem Motto "Diabetes bewegt uns!" hat das Bayerische Gesundheitsministerium 2014 Bürgerinnen und Bürger in rund 500 Veranstaltungen über das Thema informiert. Zudem ist die Vermeidung von Volkskrankheiten, zu denen Diabetes gehört, ein zentrales Ziel des Bayerischen Präventionsplans.

Die Ministerin erläuterte: "Im vergangenen Jahr habe ich den Bayerischen Präventionsplan vorgestellt. Unser Ziel ist es, bestmögliche Gesundheit für alle Bürger im Freistaat zu erreichen - in allen Regionen, in allen Lebensphasen und in allen Lebenslagen. Wir wollen dabei auch gezielt Kinder und Jugendliche stärken, denn die Weichen für eine gute Gesundheit werden oftmals bereits in jungen Jahren gestellt."

Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Ein kleiner Teil der Betroffenen leidet von Kindheit an am Typ 1, einer Erkrankung des Immunsystems. Viel häufiger jedoch tritt der Typ-2-Diabetes auf, der stark vom Lebensstil beeinflusst wird. Zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes unterstützt das Bayerische Gesundheitsministerium das Pilotprojekt "Fr1da" des Helmholtz Zentrums München mit 80.000 Euro.

Zahlreiche Informationen zum Krankheitsbild und zur Jahresschwerpunktaktion 2014 finden sich im Internet unter www.diabetes-bewegt-uns.de. Unter dieser Adresse kann auch der 1. Bayerische Diabetesbericht heruntergeladen werden.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers