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Pressemitteilungen

Justizminister Bausback zur Bestenehrung der bayerischen Justiz: “Bayerische juristische Staats- oder Qualifikationsprüfung ist hervorragende Ausgangsbasis für berufliche Zukunft!

25. Januar 2016

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat heute die 15 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der juristischen Staatsexamen und der weiteren Qualifikationsprüfungen des Jahres 2015 geehrt. Gleichzeitig dankte Bausback zwei Prüfern, die über jeweils rund drei Jahrzehnte bei diesen Prüfungen tätig waren.

Bei einer Feierstunde im Münchner Justizpalast wandte sich der Justizminister an die Geehrten: "Die bayerischen juristischen Prüfungen und die Qualifikationsprüfungen der Justiz sind als besonders anspruchsvoll bekannt. Wer eine solche Prüfung absolviert - noch dazu mit solch herausragenden Ergebnissen wie Sie - besitzt eine ganz hervorragende Ausgangsbasis für seine berufliche Zukunft! Zu Ihren großartigen Leistungen gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen! Für Ihre bevorstehenden Aufgaben und Herausforderungen wünsche ich Ihnen viel Freude und Erfolg!"

Bausback dankte zugleich der ehemaligen Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, Frau Ministerialdirektorin a.D. Dr. Gabriele Stauner sowie Herrn Präsidenten des Oberlandesgerichts Bamberg Clemens Lückemann: "Mit Ihrer jeweils rund drei Jahrzehnte währenden Prüfertätigkeit in der bayerischen Justiz haben Sie sich in ganz besonderer Weise um den juristischen Nachwuchs in Bayern verdient gemacht. Dass unsere Absolventinnen und Absolventen einen verlässlichen Qualitätsnachweis mit national und international hohem Ansehen in Händen halten können, beruht auch auf dem großen Engagement von Prüfern wie Ihnen. Hierfür möchte ich Ihnen sehr herzlich danken!"

Als den Besten der Ersten Juristischen Prüfung des zweiten Termins 2014 und des ersten Termins 2015 sprach Bausback gleich acht Juristinnen und Juristen seine Anerkennung für die Note "sehr gut" aus:

  •    Frau Sabrina Fischer aus Weiding
  •    Frau Nikola Kästle aus München
  •    Herrn Simon Redler aus Neu-Ulm
  •    Herrn Daniel Sommer aus Memmingen
  •    Herrn Fabian Vilgertshofer aus Augsburg
  •    Herrn Markus Lieberknecht aus Hamburg
  •    Herrn Sebastian Schwarz aus Augsburg
  •    Herrn Philipp Steinrück aus Erlangen

Seit dem Termin 2007/1 besteht die Erste Juristische Prüfung als Hochschulabschlussprüfung aus der Ersten Juristischen Staatsprüfung, die mit 70 % in die Note einfließt, und der Juristischen Universitätsprüfung, die 30 % der Gesamtnote ausmacht.

Als Prüfungsbesten der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2014/1 zeichnete der Justizminister aus:

Herrn Jan-Frederic Worring aus Aschau

Herr Worring erreichte die Note "gut".

Als Prüfungsbesten der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2014/2 zeichnete Bausback aus:

Herrn Dr. Luitpold Graf Wolffskeel von Reichenberg aus Uettingen

Herr Dr. Graf Wolffskeel von Reichenberg erreichte die Note "sehr gut".

Wichtige Entscheidungen in einer Vielzahl von Rechtsgebieten, wie beispielsweise in Grundbuchsachen oder im Insolvenzrecht, werden durch die Rechtspfleger getroffen. Als Beste von 61 Teilnehmern an der Rechtspflegerprüfung 2015 wurde

Frau Johanna Löffler aus München

geehrt.

In der Gerichtsvollzieherprüfung 2015 hat

Frau Martina Schäfner aus Gemünden am Main

als Prüfungsbeste von 13 Teilnehmern abgeschlossen.

Das beste Ergebnis in der Justizfachwirtprüfung 2015 hat

Frau Johanna Grabl aus Erding

unter insgesamt 90 Teilnehmern erzielt. Als Justizsekretärin wird sie insbesondere Geschäftsstellen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften leiten sowie Verhandlungsprotokolle führen.
 
Lehrgangsbeste von 30 Teilnehmern des dritten Lehrgangs der Justizwachtmeisterausbildung 2014 war

Frau Kathrin Sauter aus Bamberg

Erfolgreichste Absolventin von 31 Teilnehmern des Lehrgangs der Justizwachtmeisterausbildung 2015 war

Frau Mirjam Müllner aus Landsberg am Lech

Die Justizwachtmeisterinnen werden u.a. für die Sicherheit in den Justizbehörden verantwortlich sein.

Hintergrund:
Das bayerische Landesjustizprüfungsamt führt jedes Jahr Prüfungsverfahren für ca. 4.000 Teilnehmer durch. Neben der Ersten und Zweiten Juristischen Staatsprüfung, auf die die meisten Teilnehmer entfallen, werden dort auch die Prüfungen für Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher, Justizsekretäranwärter und Justizwachtmeister abgenommen. Insgesamt fallen hierbei jährlich etwa 31.000 Klausuren an, die jeweils korrigiert und bewertet werden.

Hinweis:
Fotos können bei der Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz angefordert werden unter Tel.: 089-5597-3111 oder presse@stmj.bayern.de.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers