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Pressemitteilungen

Klimaprogramm für Bayerns Wälder – Brunner startet „Initiative Zukunftswald“

29. Februar 2016

Welden, Lkr. Augsburg – Forstminister Helmut Brunner will Bayerns Wälder noch schneller als bisher auf den Klimawandel vorbereiten. Dazu hat Brunner jetzt die „Initiative Zukunftswald Bayern“ gestartet. Sie soll in landesweit 67 ausgewiesenen Projektgebieten den Aufbau stabiler und widerstandsfähiger Mischwälder beschleunigen. „Die Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte“, sagte der Minister beim Auftakt im Landkreis Augsburg. Nach seinen Worten erschweren aber die im Privatwald oft geringen Besitzgrößen von durchschnittlich zwei Hektar ein zügiges Vorankommen. Deshalb sei eine noch intensivere Zusammenarbeit und Unterstützung der Waldbesitzer erforderlich. Dazu haben laut Brunner die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten regional passende Projekte initiiert, die sie jetzt rasch umsetzen – sofern sinnvoll, gemeinsam mit weiteren örtlichen Interessensgruppen. „Wir werden neue Anreize schaffen, um die Waldbesitzer noch stärker für die Pflege und Bewirtschaftung ihrer Wälder zu motivieren“, so der Minister. Ob Praxistage, Lehrfahrten oder maßgeschneiderte Waldpflegepläne – der Kreativität der Beteiligten seien keine Grenzen gesetzt. Zusätzlichen Ansporn verspricht sich Brunner auch von der Bündelung sämtlicher Waldumbau-Aktivitäten unter einer jetzt gemeinsamen Dachmarke mit Logo.

Der von Experten erwartete deutliche Temperaturanstieg in den nächsten Jahrzehnten wird dem Minister zufolge gerade in den warm-trockenen Regionen sowie im Alpenraum zu einer gravierenden Änderung der Wachstumsbedingungen für die Bäume führen. Insgesamt 260.000 Hektar Wald in Bayern müssen deshalb laut Brunner mit klimatoleranten Baumarten wie Tanne, Buche und anderen Laubbäumen angereichert werden. Nur so seien die Leistungen der Wälder für Rohstoffversorgung, Naturschutz und Erholung dauerhaft zu erhalten. Auf 50.000 Hektar ist das seit 2008 bereits gelungen, 100.000 Hektar hat der Minister als Ziel für 2020 ausgegeben.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers