Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen

Metanavigation - Service-Menue

Suche

  • Schriftgröße verändern
  • Kontrastwechsel
  • Leichte Sprache
  • Gebärdensprache
  • Suche starten
  • Suche starten
  • Sprachauswahl
A   A   A

mobile Suche

Suche starten
Pressemitteilungen

Ludwig-Erhard-Haus Fürth

28. September 2012

+++ Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, die Betriebskosten des Ludwig-Erhard-Hauses in Fürth bis zum Jahr 2018 komplett zu übernehmen. Insgesamt stellt der Freistaat 3,5 Millionen Euro für den Betrieb des geplanten Dokumentations-, Begegnungs- und Forschungszentrums im Rahmen des Bayerischen Kulturkonzepts zur Verfügung. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte auf einer Pressekonferenz in Fürth: "Mit der Sicherstellung der jährlichen Unterhaltskosten steht das Ludwig-Erhard-Haus nun auf einem sicheren finanziellen Fundament. Wir sind dem Ziel einer Eröffnung im Jahr 2015 einen gewaltigen Schritt näher gekommen." +++

Auch für die Finanzierung des Hauskaufes und der erforderlichen Um- und Ausbaumaßnahmen zeichnet sich eine breite Unterstützung ab. Der Ludwig-Erhard-Initiativkreis, zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft und auch die Stadt Fürth. Da das Haus in einem schon seit Jahren zur städtebaulichen Sanierung ausgewiesenen Gebiet liegt, hat Innenminister Herrmann gegenüber Oberbürgermeister Dr. Jung eine bestmögliche Förderung im Falle eines entsprechenden Antrags in Aussicht gestellt.

Über weitere finanzielle Unterstützung zum Beispiel für die Dauerausstellung und den Erwerb von Ausstellungsobjekten hatte Herrmann bereits gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Schmidt und der Leiterin des Ludwig-Erhard-Initiativkreises, Evi Kurz, Gespräche mit dem Staatsminister im Bundeskanzleramt, Bernd Neumann, geführt. Aufgrund der jetzt entstehenden finanziellen Leistungen des Freistaats zeigte sich Herrmann zuversichtlich, dass sich auch der Bund finanziell engagieren werde.

Geplant ist nach dem Konzept für das Ludwig-Erhard-Haus ein deutschlandweit einmaliges Dokumentations-, Begegnungs- und Forschungszentrum für Ludwig Erhard und die Soziale Marktwirtschaft. Mit einer Dauerausstellung soll ein lebendiger Geschichtslernort über Erhards Leben und Wirken entstehen, der auch die Ausgangssituation des Jahres 1949 und damit auch die Vorgeschichte der Bundesrepublik Deutschland einbezieht. Im Begegnungszentrum soll Erhards Konzept der Sozialen Marktwirtschaft anschaulich, zeit- und problembezogen erläutert werden. Vor allem Schulklassen und jungen Leuten will man Verständnis für verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln vermitteln. Das Forschungszentrum soll in enger Kooperation mit Fakultäten und Instituten von deutschen und ausländischen Universitäten betrieben werden. Es soll vielfältige Impulse zur Intensivierung der Erhard-Forschung und der Forschung der Sozialen Marktwirtschaft geben.