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Kommissionen

Bioethik

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Die Bioethikkommission berät die Staatsregierung seit 2001 in ethischen Fragen im Bereich der Biowissenschaften. Ihr Themenbereich sind unter anderm Forschungsergebnisse und Anwendungen der Bio- und Gentechnologie in der Medizin (Embryonenforschung, therapeutisches Klonen, PID, somatische Gentherapie, Keimbandtherapie), Fragen der modernen Fortpflanzungsmedizin (PND, Eizellenspende, Leihmutterschaft) sowie sonstige Grenzbereiche am Ende des Lebens (z.B. aktive Sterbehilfe). Die Bioethik-Kommission wird auf Veranlassung der Staatsregierung tätig, kann aber auch aus eigener Initiative Stellungnahmen abgeben.

Ministerpräsident Horst Seehofer sieht wichtige Aufgaben für die Bioethik-Kommission: “Nicht alles, was machbar ist, ist auch verantwortbar. Die Staatsregierung nimmt die Bedenken der Menschen bei der Ausschöpfung des Potenzials etwa in der Biotechnologie sehr ernst. Die Bioethik-Kommission mit ihrem großen ethischen und wissenschaftlichen Sachverstand kann einen wertvollen Beitrag zur politischen Meinungsbildung leisten”.

Die Bioethik-Kommission setzt sich zusammen aus sechzehn Vertretern der Fachdisziplinen Medizin, Biologie, Theologie, Philosophie, und Rechtswissenschaften, eines Behindertenverbands, der Wohlfahrtspflege, der katholischen und evangelischen Kirche und der israelitischen Kultusgemeinde. Kommissions-Vorsitzende ist Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik und Poliklinik der Technischen Universität München.

In den letzten Jahren hat die Kommission unter anderem Stellungnahmen zur embryonalen Stammzellenforschung, zum Schutz des behinderten ungeborenen Lebens und zur Patientenverfügung abgegeben.