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Politikthemen

Gesundheit & Pflege

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Bayern: Gute Medizin und Pflege in allen Regionen

Gesundheitsförderung und Prävention sind Kernelemente bayerischer Gesundheitspolitik. Sie eröffnen Chancen und Möglichkeiten in jedem Lebensalter und in allen Lebensbereichen. Mit dem Bayerischen Präventionsplan und dem Bündnis für Prävention wollen wir die bestmögliche Gesundheit für alle Menschen im Freistaat erreichen.

Zudem stärken die Bayerische Impfstrategie und der bayerische Aktionsplan gegen Antibiotikaresistenzen den Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Auch die Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit beobachten wir kontinuierlich, um – falls nötig – zielgerichtet eingreifen zu können.

Für die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger setzt Bayern auf leistungsfähige Krankenhäuser, Ärzte und Apotheken – wohnortnah und in allen Landesteilen. Bei der Zahl der Ärzte gehört Bayern deutschlandweit mit weit über 26.000 ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte stabil zu den Besten. Um diese ambulanten Strukturen, vor allem auch im ländlichen Raum zu erhalten und noch weiter zu verbessern, haben wir ein Förderprogramm aufgelegt und dafür bis einschließlich 2016 27,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit weiteren 11,2 Millionen Euro für 2017 und 2018 bauen wir das Programm weiter aus.

Unsere Kliniken unterstützen wir dabei, auf dem neuesten Stand zu bleiben und mit dem medizinisch-technischen Fortschritt mitgehen zu können. Der Investitionsbedarf ist kontinuierlich hoch. 2018 sollen die Fördermittel für die bayerischen Krankenhäuser daher auf 643 Millionen Euro aufgestockt werden.

Wir brauchen passgenaue Lösungen für die spezifischen Versorgungssituationen vor Ort. Deswegen fördert der Freistaat das Entstehen von lokalen Netzwerken für die medizinische Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention. Mit dem Förderprogramm Gesundheitsregionenplus werden Landkreisen und kreisfreien Städten hierfür jeweils bis zu 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Gerade am Anfang und am Ende des Lebens muss die medizinische Versorgung speziellen Bedürfnissen gerecht werden. Deshalb plant der Freistaat mit dem neuen Zukunftsprogramm Geburtshilfe jährlich 30 Millionen Euro zu investieren, um die Geburtshilfe in allen Landesteilen dauerhaft auf hohem Niveau sicherzustellen. Davon sollen die Landkreise und kreisfreien Städte rund 5 Millionen Euro zur Stärkung der Hebammenversorgung in den Krankenhäusern erhalten. 25 Millionen Euro sollen für Kommunen im ländlichen Raum zur Verfügung stehen, die Betriebsdefizite von Geburtshilfeabteilungen an Krankenhäusern ausgleichen müssen. Zudem sollen freiberufliche Hebammen ab Herbst 2018 einen jährlichen Bonus in Höhe von 1.000 Euro erhalten.

Für eine umfassende Begleitung am Lebensende fördert der Freistaat den Aufbau einer leistungsfähigen und hoch qualifizierten Hospiz- und Palliativversorgung. Unser Ziel ist es, schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in einer ihnen vertrauten Umgebung zu versorgen und zu unterstützen und ihnen dadurch einen schmerzfreien Abschied in Würde zu ermöglichen.

Mit dem neuen Landespflegegeld wollen wir ein wichtiges Signal für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen setzen: Pflegebedürftige in Bayern ab Pflegegrad 2 sollen pro Jahr 1.000 Euro zusätzlich bekommen – und zwar schon 2018, schnell und unbürokratisch. Das bietet die Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun oder Menschen eine finanzielle Anerkennung zukommen zu lassen, die Pflegebedürftigen am nächsten stehen: das können sein Pflegende Angehörige, Freunde, Helferinnen und Helfer. 400 Millionen Euro will Bayern pro Jahr in das Landespflegegeld investieren.

Außerdem investieren wir kräftig in die Infrastruktur für Pflegebedürftige, weil wir für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen auch optimale Wohn- und Pflegestrukturen schaffen wollen. Mit einem Fünf-Millionen-Euro-Programm sollen mindestens 500 neue Plätze für die Kurzzeitpflege geschaffen werden. Zudem sollen für eine zukunftsfähige bayerische Pflegeinfrastruktur 60 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen. So können rund 1.000 Pflegeplätze pro Jahr gefördert werden.

Bayern unterstützt zudem den Ausbau von Angeboten, die Pflegepersonen entlasten und Pflegebedürftigen helfen, ihren Alltag möglichst selbständig bewältigen zu können. Daneben fördern wir auch neue Wohn- und Betreuungsformen, wie ambulant betreute Wohngemeinschaften. Wir stellen Mittel für den demenzgerechten Aus- und Umbau eigenständiger Einrichtungen der Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege bereit und fördern fortschrittliche Projekte, die die Lebensqualität und Rahmenbedingungen in der Pflege verbessern. Für eine qualitätsvolle und menschliche Pflege werben wir erfolgreich um Nachwuchs und steigern die Attraktivität des Pflegeberufs. Wir unterstützen außerdem digitale und innovative technische Lösungen, mit denen der Verbleib zuhause ermöglicht oder erleichtert werden kann.

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Veranstaltung „Der Zugang zu Arzneimitteln – Herausforderungen und Perspektiven für Europa“
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Masern - keine harmlose Kinderkrankheit
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Zecken - Ich bin geschützt! Du auch?
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Masern? Lass dich impfen!
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Veranstaltung „Der Zugang zu Arzneimitteln – Herausforderungen und Perspektiven für Europa“

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am 10. Juli 2017 im Rahmen eines parlamentarischen Abends zum Thema „Der Zugang zu Arzneimitteln – Herausforderungen und Perspektiven für Europa“ gemeinsam mit Vertretern der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments, der pharmazeutischen Industrie sowie der Patientinnen und Patienten über die Frage diskutiert, wie Spitzenforschung und Arzneimittelproduktion in der EU erhalten und ausgebaut und die Versorgung mit innovativen und zugleich bezahlbaren Arzneimitteln in Europa gesichert werden können. Die zunehmende Konzentration und Monopolisierung der Wirkstoffproduktion in Drittstaaten birgt Risiken für die Versorgungssicherheit in der EU. Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es dagegen, eine nachhaltige Arzneimittelversorgung zu sichern. Besuchen Sie uns auch auf http://www.bayern.de und http://www.facebook.com/bayern

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Masern - keine harmlose Kinderkrankheit

Viele halten Masern für eine harmlose Kinderkrankheit. Doch sie gehören zu den weltweit ansteckendsten Viruskrankheiten – teilweise mit folgenschweren Verläufen. Das war schon immer so. Neu ist, dass vor allem immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene an der hochansteckenden Virusinfektion erkranken, weil sie meist nicht oder nicht genügend geimpft sind. Einen wirksamen Schutz gegen Masern erhalten Sie schnell, einfach und kostenlos. Zum Beispiel mit einer Impfung bei Ihrem Hausarzt. Die Kosten hierfür werden für alle nach 1970 Geborenen von den Krankenkassen übernommen. Mehr Infos unter: http://www.schutzimpfung-jetzt.de Das Faltblatt finden Sie unter: http://www.bestellen.bayern.de/shoplink/stmgp_gesund_001.htm

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Zecken - Ich bin geschützt! Du auch?

Zecken sind millimetergroße Spinnentiere, die sich vom Blut anderer Tiere oder dem Mensch ernähren. Sie kommen in fast allen Regionen Bayerns vor. Zecken übertragen Erreger von insbesondere zwei Infektionskrankheiten: die FSME-Viren (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und die Lyme-Bakterien (Borrelia burgdorferi), Erreger der Lyme-Borreliose. Informiere dich hier im Film, was genau bei einem Zeckenstich passiert, wie du dich nach einem Zeckenstich verhältst und wie du dich vor Zecken schützen kannst. www.zecken.bayern.de

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Masern? Lass dich impfen!

Immer mehr Erwachsene erkranken an Masern. Dabei gilt die Infektion als typische Kinderkrankheit. Deshalb hat das Bayerische Gesundheitsministerium mit der Landeshauptstadt München die Aufklärungskampagne "Masern? Lass dich impfen!" gestartet. Mehr unter: www.schutzimpfung-jetzt.de