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Scharf: Biosphärenreservat Rhön erweitert / 3.500 Hektar für den Naturschutz

3. November 2014

Die Zukunft des Biosphärenreservats Rhön ist gesichert, die Erweiterung seit Anfang November rechtsverbindlich. Darauf wies die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München hin: "Das Biosphärenreservat Rhön ist ein Aushängeschild für den Naturschutz in Bayern. Viele vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie Birkhuhn oder Schwarzstorch haben hier ihren Lebensraum. Auch Öko-Tourismus und Bildung für nachhaltige Entwicklung werden im Biosphärenreservat groß geschrieben. Ich freue mich, dass die Erweiterung des Biosphärenreservats jetzt abgeschlossen ist. Ich bin überzeugt, dass die Region dadurch weiter an Attraktivität gewinnt. Die Erweiterung ist eine großartige Gemeinschaftsleistung von Kommunen, Bund und Freistaat sowie den sehr engagierten Menschen vor Ort", so Scharf. Aufgrund der großen Bedeutung für die Region wurde der bayerische Teil des Biosphärenreservats Rhön in etwa auf die Grenzen des Naturparks Bayerische Rhön vergrößert: von vormals 72.800 ha auf nun 130.500 ha. Drei Prozent der Gesamtfläche wurden als nutzungsfreie Kernzone ausgewiesen. Hierfür wurden rund 3.500 ha zusätzliche Kernzonenflächen benötigt, die der Bund, der Freistaat Bayern sowie die betroffenen Kommunen gemeinsam aufgebracht haben – das entspricht der zehnfachen Fläche des Englischen Gartens in München.

Seit 1991 ist die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der Rhön von der UNESCO in Bayern, Hessen und Thüringen anerkannt - als erstes länderübergreifendes Biosphärenreservat in Deutschland. Seitdem hat sich das Biosphärenreservat national und international einen ausgezeichneten Ruf als Modellregion für nachhaltige Entwicklung, für Umweltbildung, für anwendungsorientierte Forschung und für partnerschaftlichen Naturschutz mit der Landwirtschaft erworben. Besondere Bedeutung im Biosphärenreservat hat das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung rund um die Infozentren "Haus der Langen Rhön“, "Haus der Schwarzen Berge“, "Schwarzes Moor“ sowie die Umweltbildungsstätte Oberelsbach im Verbund mit den Umweltbildungseinrichtungen Schullandheim Bauersberg und Schullandheim Thüringer Hütte. Das Umweltministerium unterstützt die Bildung für nachhaltige Entwicklung vor Ort im Jahr mit 1,3 Mio. Euro.

Am 20. November wird in Bad Kissingen im Rahmen eines Festakts mit der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf die Erweiterung des Biosphärenreservats Rhön gewürdigt.

Weitere Informationen unter www.natur.bayern.de

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers