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SÖDER HÄNDIGT FINANZMEDAILLE FÜR BESONDERE VERDIENSTE UM DAS BAYERISCHE FINANZWESEN AUS

18. Dezember 2013

Für besondere Verdienste um das bayerische Finanzwesen händigte Dr. Markus Söder, Finanzminister, die Finanzmedaille in Silber im Rahmen einer Feierstunde in der Residenz in München aus an:

Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbunds e.V. (BBB). Er ist seit 1990 Mitglied im Hauptpersonalrat des Kultusministeriums und seit 2001 Vorsitzender. Seit Mai 1993 ist er Leiter der Abteilung Dienstrecht und Besoldung im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV. Im BBB, der führenden Spitzenorganisation der Berufsverbände des Öffentlichen Dienstes in Bayern, ist er seit 1997 stellvertretender Vorsitzender und seit Januar 2002 Vorsitzender. Auf Bundesebene ist er Mitglied im Bundeshauptvorstand des dbb beamtenbund und tarifunion, Mitglied im dbb-Bundesvorstand und Mitglied der Bundestarifkommission der dbb-Tarifunion. Er hat sich, wie Söder hervorhob, wie kaum ein anderer um die Interessen Bayerns und der bayerischen Beamtinnen und Beamten verdient gemacht: „Sein untrügliches Gespür für zeitgemäße Fortentwicklung des öffentlichen Dienstes hat er bei der Reform des Dienstrechts in Bayern unter Beweis gestellt. Ihm ist es mit zu verdanken, dass Bayern heute das modernste Dienstrecht und den leistungsfähigsten öffentlichen Dienst in Deutschland hat.“

Gerd Häusler, Vorsitzender des Vorstands der BayernLB. „In der schwersten Zeit ihres Bestehens verfügt die Bayern LB über eine herausragende Persönlichkeit, die weltweit höchste Anerkennung und größten Respekt in der Finanzbranche genießt. Ihm ist es mit seiner hohen fachlichen Kompetenz und seiner langjährigen, internationalen Erfahrung gelungen, die BayernLB im Umfeld der schwersten Finanzmarktkrise zu sanieren, neu auszurichten und nachhaltig zu stabilisieren. Besonderen Verdienst hat er sich im Rahmen der Verhandlungen mit der EU-KOM über das neue Geschäftsmodell der Bank erworben. Seit November 2012 wurde bereits rund 1 Mrd. € der gewährten Beihilfen an den Freistaat Bayern zurückgezahlt. Die Neuausrichtung der Bank verläuft erfolgreich und hat sich für Freistaat bereits in barer Münze ausgezahlt. Durch seine richtungsweisende Arbeit wurde der Grundstein gelegt, dass sich die die BayernLB heute wieder auf gutem Weg befindet.“

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH. „Der Flughafen München - Franz Josef Strauß ist eine besondere Perle des bayerischen Finanzwesens, deren hervorragende Entwicklung maßgeblich durch Dr. Kerkloh geprägt ist. In seiner Eigenschaft als Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen ist er zudem die wichtigste Stimme in der deutschen Airportbranche. Ein gut funktionierender Flughafen mit weltweiten Verbindungen stellt im globalen Wettbewerb der Regionen einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar. Der Münchner Flughafen trägt seit Jahren maßgeblich zu Konjunktur und Beschäftigung in Bayern bei. Er ist ein Standortfaktor von enormer Bedeutung für den gesamten Freistaat. Der exportorientierten bayerischen Wirtschaft und künftigen Investoren aus dem In- und Ausland öffnet das bayerische Drehkreuz mit seinem weltumspannenden Streckennetz schnelle und direkte Wege zu den relevanten Märkten und Metropolen in aller Welt. Der Flughafen München wurde mehrmals als bester Flughafen Europas ausgezeichnet. Unter Leitung von Dr. Kerkloh verzeichnete der Flughafen München nicht nur eine enorme Verkehrsentwicklung sondern auch eine äußerst erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung.“

Karl Schermann, Chefredakteur des Münchner Merkur, „hat die Zeitung erfolgreich modernisiert und finanziell auf sehr solide Beine gestellt. Er ist eine hoch anerkannte Führungsfigur in der Medienbranche. Mit seinem Engagement für das Bayern-Rätsel hat er mit zu dessen anhaltendem Erfolg beigetragen. Der Münchner Merkur veranstaltet gemeinsam mit seinen angeschlossenen Regionalzeitungen seit 31 Jahren (1982) jedes Jahr ein Bayern-Rätsel, das sich mit Objekten der Bayerischen Schlösserverwaltung in Südbayern beschäftigt. Mehr als 50.000 Antwortzusendungen treffen jedes Jahr ein.“

Theo Zellner, Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, „hat die bayerischen Sparkassen nach dem Höhepunkt der Finanzkrise in ruhiges Fahrwasser geführt. Er hat damit einen wichtigen Beitrag für die Rolle der Sparkassen als verlässlichen Finanzpartner und Vertrauensgeber für die Menschen und den Mittelstand vor Ort geleistet: 84% der Menschen vertrauen den Sparkassen. Daneben hat er auf Sparkassenseite maßgeblich an der Beilegung des EU-Beihilfeverfahrens zur BayernLB mitgewirkt. Das Verhältnis zwischen Freistaat und Sparkassen in Bezug auf ihre Beteiligung an der BayernLB hat er auf eine neue Grundlage gestellt. Freistaat und Sparkassen sind noch enger zusammengerückt. Hiervon profitiert auch der Finanzstandort Bayern insgesamt. Unter seiner Ägide haben die bayerischen Sparkassen weitere Mammutaufgaben wie den Erwerb der Landesbausparkasse in alleiniger Trägerschaft und den Erwerb der Landesbankenanteile an der DekaBank gestemmt.
In seinem politischen Werdegang als Stadtrat, Kreisrat, Bezirksrat, Bürgermeister und Landrat sowie Präsident des Bayer. Landkreistags hat er sich in vielfältiger Weise um die Verbesserung der Lebensbedingungen im strukturschwachen Grenzland verdient gemacht. Er war stets ein Anwalt des ländlichen Raums und hat wohl als erster die Bildung eines Ministeriums für den ländlichen Raum gefordert.“