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Bayern in der Welt

Beziehungen in Europa

Beziehungen Bayerns zu europäischen Staaten und Regionen

Es gehört zum Selbstverständnis Bayerns, gute Beziehungen zum Ausland und ein großes Netzwerk zu pflegen. Für ein hochentwickeltes Land mit gewachsener Identität, wie es Bayern ist, kann man sich eine gute zukünftige Entwicklung ohne internationale Einbettung nicht vorstellen. Die Partner Bayerns sind Länder und Regionen in unmittelbarer Nachbarschaft, in Europa und in der ganzen Welt. Dort, wo man sich unter Nachbarn nah ist, wo Geschichte und Kultur verbinden, wo Ähnlichkeiten zu Bayern selbst erkennbar werden und wo man auf einen stärkeren Zugang zu den Märkten der Welt hoffen kann, engagiert sich die Staatsregierung als Türöffner und Partner.

Die Bayerische Staatsregierung fördert Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und kulturelle Identität Bayerns. Sie eröffnet neue Wege zu ausländischen Märkten, baut Brücken zwischen Kulturen und erhöht so zugleich die Attraktivität des Standorts. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Unterstützung der deutschen Minderheiten in Mittel- und Südosteuropa.

Bayern hat zum Teil schon seit Jahrzehnten gemeinsame Regierungskommissionen mit Tschechien, der Slowakei, Polen, der Ukraine und der Stadt Moskau, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Rumänien und Bulgarien.

Darum geht es konkret: die Themen der internationalen Zusammenarbeit:

  • Politik und Verwaltung: Beim politischen Gedankenaustausch mit den Partnern Bayerns geht es häufig um die weitere Gestaltung der Europäischen Union und um die Unterstützung der Staaten in Mittel-, Ost- und Südeuropa auf ihrem Weg in die EU. Weitere zentrale Themen sind der Kampf gegen die organisierte Kriminalität, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Verwaltungen, der gegenseitige Austausch von Expertenwissen und die Qualifizierung von Führungskräften.
  • Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Energie und Umwelt: Die Erschließung neuer Märkte und die Werbung für den Standort Bayern reichen über die Ansiedlung neuer Unternehmen mit hoch qualifizierten Arbeitsplätzen bis zur Förderung des Tourismus und der bayerischen Lebensart. Damit dies gelingt, greifen viele Maßnahmen ineinander: etwa die Unterstützung bei internationalen Ausschreibungen, die Internationalisierung der Hochschulen oder eine Kooperation bei Zukunftstechnologien. Auch der Ausbau der Verkehrsverbindungen und Kooperationen bei Energie sowie Umweltschutz gehören dazu.
  • Bildung, Kultur und Gesellschaft: Bayerische Kultur ist weltbekannt, ihr Pflege und Förderung entscheidend für ein sympathisches Bild Bayerns im Ausland. Dazu gehört auch, internationale Kontakte an bayerischen Schulen zu fördern und Schüler, Lehrlinge und Studenten an internationale Leistungs- und Qualitätsmaßstäbe heranzuführen. Ebenso wichtig ist es, das kulturelle Erbe Bayerns in Europa gemeinsam zu pflegen, die deutsche Sprache im Ausland zu fördern und hoch qualifizierte Wissenschaftler und Studenten nach Bayern zu Bringen. Bedeutend ist der Abbau historischer Belastungen sowie die Förderung deutscher Minderheiten in Ost-, Mittel- und Südosteuropa.