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Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik.

Veranstaltungen

Filmfest 2019: Bayerischer Filmabend am 18. Oktober 2019 in Pilsen

Die Bayerische Repräsentanz veranstaltet im Rahmen des Filmfestes deutschsprachiger Filme mit weiteren Partnern im Depo 2015 in Pilsen einen Bayerischen Filmabend. Es werden gezeigt:

18.10.2019, 18:00 Uhr: Ballon

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Basierend auf einer wahren Geschichte verfilmt der bayerische Regisseur Michael Bully Herbig mit BALLON den wohl spektakulärsten Fluchtversuch aus der DDR. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Zum Kartenverkauf. Zum Trailer

20:00 Uhr: Empfang im Rahmen des Bayerischen Filmabend

Die Gäste beider Filme sind herzlich eingeladen am Empfang des Bayerischen Filmabends teilzunehmen.

20:30 Uhr: Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon

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Schorsch ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt und schuftet täglich in seinem Betrieb, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Hat er nie. Die Ehe mit seiner Frau ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. „Ein solcher Schmarrn!“ ist alles, was Schorsch dazu einfällt. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei. Zum Kartenverkauf. Zum Trailer

Die Filme werden in deutscher Originalfassung mit tschechischen Untertiteln gezeigt.

Ausstellung „Spurensuche – Wiederentdeckung von kulturellem Erbe im Grenzgebiet“

Ausstellung „Spurensuche – Wiederentdeckung von kulturellem Erbe im Grenzgebiet“vergrößern

Im September 2019 war in der Bayerischen Repräsentanz eine Ausstellung zur Wiederentdeckung von kulturellem Erbe im Grenzgebiet zu sehen. Die Ausstellung zeigte die Ergebnisse zweier Forschungsprojekte der Technischen Hochschule Deggendorf und weiterer Projektpartner: Peregrinus Silva Bohemica machte die historische Kulturlandschaft entlang grenzüberschreitender Wege im Bayerisch-Böhmischen Wald mit moderner Technologie auch multimedial erfahrbar. Dazu entwickelte die TH Deggendorf mit der Westböhmischen Universität Pilsen und weiteren Partnern einen multimedialen Touristenführer entlang grenzüberschreitender, historischer Routen im Bayerisch-Böhmischen Wald für Pilger, Wanderer und geschichtlich Interessierte. In der Ausstellung waren optisch und haptisch erfahrbare 3D-Modelle barocker Bauten aus dieser Region zu bewundern.

 Ausstellung „Spurensuche – Wiederentdeckung von kulturellem Erbe im Grenzgebiet“vergrößern

Das ebenfalls auf der Ausstellung vorgestellte Projekt PhotoStruk entstand in Zusammenarbeit mit der Südböhmische Universität in Budweis und basiert auf digitalisierten Fotos des Krumauer Fotoateliers Seidel. Mit Motiven aus dem letzten Jahrhundert konnten sich die Ausstellungsgäste u.a. über Crowdsourcing-Verfahren auf die Spuren des gemeinsamen bayerisch-böhmischen kulturellen Erbes begeben.

Auch weiterhin können Bürger aus Bayern und Böhmen bei der Zuordnung und Beschreibung von historischen Fotomotiven helfen. Über die Projekthomepage können sie ihre persönlichen Kenntnisse zu Fotografien aus dem Grenzgebiet einbringen.

Bilder der Vernissage.

Lesung von Raimund Mader aus dem Kriminalroman „Das Kafka-Manuskript“

Lesung von Raimund Mader aus dem Kriminalroman „Das Kafka-Manuskript“vergrößern

Im Rahmen des von der Bayerischen Repräsentanz in Prag mitveranstalteten Literaturfestes Literatur im Park am 15. September 2019 las unter anderem der aus Bad Tölz stammende und nun in Eschenbach in der Oberpfalz lebende Autor Raimund Mader aus seinem Kriminalroman „Das Kafka-Manuskript“.

Das Buch handelt von den Gerüchten über das Auftauchen eines verschollenen Manuskripts von Franz Kafka. Es soll alles übertreffen, was von Kafka je an die Öffentlichkeit gelangt ist. Als ein Literaturprofessor auf der Suche nach der Erzählung verschwindet, beauftragt dessen junge Geliebte einen Detektiv. Während ihn seine Ermittlungen von Regensburg nach Wien führen, wird ihm schnell klar: Der unbedingte Wunsch, dieses Werkes habhaft zu werden, hat die dunkelsten Triebe des Menschen zum Vorschein treten lassen und eine Welle des Bösen ausgelöst.

Ausstellung „Unter einem Dach“

Ausstellung „Unter einem Dach“. © Bayerische Repräsentanz in Pragvergrößern

Zwischen Juni und August 2019 stand die Ausstellung „Unter einem Dach“ der Organisation Antikomplex in der Bayerischen Repräsentanz in Prag der breiten Öffentlichkeit offen. Die Ausstellung entstand im Rahmen des Projekts „Versöhnung“ und zeigte sieben Geschichten von tschechisch-deutschen Freundschaften. Präsentiert wurden die Geschichten von Menschen, die durch ein Haus zusammengeführt wurden, in dem früher eine deutsche Familie lebte und in dem heute eine tschechische Familie lebt. Die Ausstellung zeigte die Erinnerungen, die die Bewohner an die Häuser, Ortschaften und Alltagsgegenstände haben, und wie die deutsch-tschechischen Freundschaften entstanden sind.

Wolfgang Sréter liest aus seinem neuen Roman „Milenas Erben“

Wolfgang Sréter liest aus seinem neuen Roman "Milenas Erben".vergrößern

Am 17. Juni 2019 veranstaltete die Bayerische Repräsentanz in Prag gemeinsam mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren eine Lesung des Autors Wolfgang Sréter. Der aus Passau stammende Schriftsteller las aus seinem neuen Roman „Milenas Erben“. Das Buch handelt davon, wie deutsche Angehörige von einem Erbfall in Tschechien erfahren und daraufhin nach Karlsbad fahren. Alte Familienstreitigkeiten flammen auf, unterschiedliche Weltanschauungen prallen aufeinander, Träume, Eitelkeiten und Verletzungen brechen auf.

 

 

Europaminister Dr. Florian Herrmann in Prag: „Bayern und Tschechien feiern 30 Jahre Freiheit in Europa.“

Europaminister Dr. Florian Herrmann in Prag: „Bayern und Tschechien feiern 30 Jahre Freiheit in Europa.“vergrößern

Bayerns Europaminister Dr. Florian Herrmann nahm am 29. Mai 2019 auf Einladung des tschechischen Außenministers Tomáš Petříček am Prague European Summit teil und diskutierte mit hochrangigen Vertretern mitteleuropäischer Staaten über die aktuelle Entwicklung nach der Europawahl. Am Abend lud Herrmann unter dem Motto „30 Jahre Freiheit. Mein Europa, meine Geschichte, meine Zukunft“ zu einer Podiumsdiskussion in die Bayerische Repräsentanz in Prag ein. Auf dem Podium war u.a. auch die tschechische EU-Staatsekretärin Milena Hrdinková vertreten. Unter den Zuhörern befanden sich zahlreiche junge Menschen aus Bayern und Tschechien. Dr. Florian Herrmann: „2019 feiern Bayern und Tschechien gemeinsam 30 Jahre Freiheit in Europa. Der Eiserne Vorhang ist überwunden, in 30 Jahren sind viele neue Verbindungen entstanden, vor allem in der Wirtschaft, der Wissenschaft und im gesellschaftlichen Miteinander in den Grenzregionen. Die Europäische Union ist unsere gemeinsame Heimat und wir arbeiten sowohl auf europäischer Ebene zusammen als auch bei bilateralen Zukunftsprojekten, die unsere Freundschaft vertiefen und das tägliche Miteinander noch weiter verbessern werden.“ Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung.

Bayerisch-böhmisches Fest Treffpunkt in Pilsen: 16. bis 19. Mai

Bayerisch-böhmisches Fest Treffpunkt in Pilsen. © DEPO2015vergrößern

Über 4.500 Gäste besuchten in diesem Jahr das bayerisch-böhmische Kulturfest Treffpunkt in Pilsen vom 16. bis zum 19. Mai 2019. Es erwartete die Besucher im Pilsener Kulturzentrum DEPO2015 ein vielfältiges Programm: vom Biergarten mit bayerischen und tschechischen Spezialitäten über Bands verschiedener Genres bis hin zu einem reichen Kulturprogramm für Kinder und Erwachsene. Am Freitagabend heizte die niederbayerische Brassband Blechbixn den Besuchern ein, am Sonntag spielte ein Kasperltheater aus dem Landkreis München.

Antrittsbesuch des Bayerischen Europaministers Dr. Florian Herrmann in Prag

Gespräch zwischen dem bayerischen Europaminister Dr. Florian Herrmann und dem tschechischen Außenminister Tomáš Petříček im Außenministerium der Tschechischen Republik. © Außenministerium der Tschechischen Republik vergrößern

Am 7. Februar 2019 hat Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien, die tschechische Hauptstadt besucht. Im Rahmen seiner Antrittsreise traf er u. a. den tschechischen Außenminister Tomáš Petříček und den Vorsitzenden des tschechischen Abgeordnetenhauses Radek Vondráček zu Gesprächen. Als Zeichen der Freundschaft zwischen Bayern und Tschechien eröffneten Staatsminister Herrmann und Außenminister Petříček am Abend den Neujahrsempfang in der Bayerischen Repräsentanz. Sie betonten die außerordentlich gute Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Dr. Florian Herrmann: „Die bayerisch-tschechischen Beziehungen sind so gut wie noch nie seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor bald 30 Jahren.“ Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung.

Bilder zur Veranstaltung.

Lesung von Ulrike Anna Bleier aus dem neuem Roman „Bushaltestelle“

Ulrike Anna Bleier Quelle: Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren/czpprahavergrößern

Am 21. November 2018 veranstaltete die Bayerische Repräsentanz in Prag gemeinsam mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren eine Lesung der Autorin Ulrike Anna Bleier. Die aus Regensburg stammende Schriftstellerin las aus ihrem neuen Roman „Bushaltestelle“. Dieser erzählt eine bayerisch-tschechische Familiengeschichte und schildert die schwierige Beziehung zwischen der Protagonistin Elke und ihrer Mutter. Auf die Lesung folgte eine angeregte Diskussion mit der Autorin.

100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat Bayern: Analog bis Digital – der Freistaat in Karten

100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat Bayern: Analog bis Digital – der Freistaat in Kartenvergrößern

Anlässlich des 100. Jahrestags der Gründung des Freistaats Bayern am 8. November zeigte die Bayerische Repräsentanz die Ausstellung „Analog bis Digital – der Freistaat in Karten“. In der Wanderausstellung zum Jubiläumsjahr 2018 konnten die Besucher anhand analoger und digitaler Anschauungsobjekte sowie interaktiver Medienstationen die Entwicklung Bayerns von seinen Anfängen bis heute nachvollziehen. Die Ausstellung war vom 12. November 2018 bis zum 25. Januar 2019 in den Galerieräumen der Bayerischen Repräsentanz zu sehen.

Podiumsdiskussion: Der „Prager Frühling“ und die tschechische Emigration nach Bayern

v.l.n.r.: Ralf Kaulfuß (Stiftung Bildungspakt Bayern), Lída Rakušanová (Journalistin), Martin Kastler, MdEP a.D. (Moderator, Hanns-Seidel-Stiftung, Vertretung in der Tschechischen Republik), Jindřich Mann (Schriftsteller) und Petr Brod (Journalist) auf dem Podium. © Václav Bacovskývergrößern

Am 25. Oktober 2018 veranstaltete die Bayerische Repräsentanz gemeinsam mit der Hanns-Seidel-Stiftung in der Tschechischen Republik eine gut besuchte Podiumsdiskussion zur tschechischen Emigration nach Bayern infolge der Niederschlagung des Prager Frühlings.

Der „Prager Frühling“ gilt als eine der umfassendsten Freiheitsbewegungen im europäischen Sozialismus. Als von oben eingeleiteter Demokratisierungsprozess erfasste er 1968 weite Teile der Bevölkerung in der ČSSR. Das von großen Hoffnungen begleitete Experiment eines „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ endete jäh mit dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen. Viele Tschechen verließen daraufhin enttäuscht das Land. Viele davon fanden in Bayern eine neue Heimat. Zu ihnen gehören auch unsere Podiumsgäste, die Einblicke in ihre damaligen Erlebnisse gewährten: die Journalisten Petr Brod und Lída Rakušanová, der Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt Bayern Ralf Kaulfuß und der Regisseur und Schriftsteller Jindřich Mann. Moderiert wurde die Diskussion von Martin Kastler, Regionalleiter der Hanns-Seidel-Stiftung in der Tschechischen Republik.

Bayerisch-böhmisches Festival Treffpunkt Pilsen 18. bis 21. Oktober 2018

Bayerisch-tschechisches Festival Treffpunkt in Pilsen. © DEPO2015vergrößern

Auch in diesem Jahr war die Bayerische Repräsentanz wieder Partner des bayerisch-böhmischen Festivals Treffpunkt in Pilsen. Auf dem Pilsner Kulturgelände DEPO2015 konnten die Besucher vom 18. bis zum 21. Oktober 2018 bayerisches Flair erleben. Bier aus Tschechien und Bayern, Brezen sowie weitere Schmankerln durften da natürlich nicht fehlen. Darüber hinaus erwartete die Besucher ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für Jung und Alt. Geboten waren Workshops für Kinder, Sprachanimationen, Vorträge, Theater- und Tanzaufführungen, Filme und Musikeinlagen. Aus Bayern stellte sich u.a. das Trio Schramm vor sowie die Band The Heimatdamisch aus Bad Tölz, die bekannte Hits aus Rock und Pop neu interpretiert.

Autorenlesung: Taxi am Shabbat

v.l.n.r.: Die Autoren Eva Gruberová und Helmut Zeller mit Tomáš Kraus (Föderation jüdischer Gemeinden in der Tschechischen Republik) auf dem Podium. © Martin Svozílekvergrößern

Von ihrer Reise zu den letzten Juden Osteuropas berichteten zwei Journalisten bei einer gut besuchten Lesung am Donnerstag, 20. September 2018, in der Bayerischen Repräsentanz in Prag. Autorin Eva Gruberová und SZ-Redakteur Helmut Zeller lasen aus ihrem Buch „Taxi am Shabbat“. Für das Projekt bereisten sie einstige Zentren des osteuropäischen Judentums. Sie sprachen mit den letzten Zeitzeugen des Holocaust und recherchierten, wie sich jüdisches Leben in sieben kommunistisch beherrschten Regionen nach 1945 entwickelt hat. Die Lesung mit anschließender angeregter Diskussion – auch zu aktuellen Themen – wurde veranstaltet von der Bayerischen Repräsentanz in Prag, der Föderation jüdischer Gemeinden in der Tschechischen Republik und dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren.

Bilder zur Veranstaltung.

Aus der Geschichte in die Zukunft – Vom Geschichtspark Bärnau-Tachov zum ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen

Aus der Geschichte in die Zukunft – Vom Geschichtspark Bärnau-Tachov zum ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen. © Geschichtspark Bärnauvergrößern

Vom 6. September bis zum 2. November 2018 war in der Bayerischen Repräsentanz eine zweisprachige Ausstellung zum Geschichtspark und dem ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen in Bärnau zu sehen. Das ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen in Bärnau (Oberpfalz) macht gemeinsame Geschichte erlebbar. Im Rahmen des Projekts entsteht eine der größten mittelalterlichen Schaubaustellen in Europa. Ziel des ArchaeoCentrums ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen Kultur- und Naturerbe im bayerisch-tschechischen Grenzraum.

Bayerisch-tschechischer Austausch beim Sommerempfang

Deutscher Botschafter Dr. Christoph Israng, Umweltminister Richard Brabec, Oberbürgermeisterin Adriana Krnáčová, Leiter der Bayerischen Repräsentanz Dr. Hannes Lachmann (v.r.n.l.).vergrößern

Die Bayerische Repräsentanz hat am 28. Juni 2018 einen Sommerempfang für die Akteure der bayerisch-tschechischen Zusammenarbeit veranstaltet. Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft konnten sich dort über ihre Arbeit austauschen und neue Kontakte knüpfen. Darunter befanden sich der tschechische Umweltminister Richard Brabec, die Prager Oberbürgermeisterin Adriana Krnáčová und der Koordinator der bayerisch-tschechischen Parlamentszusammenarbeit, Fraktionsvorsitzender Jan Bartošek. Eröffnet wurde der Empfang mit einer Videobotschaft des Bayerischen Staatsministers für Digitales, Medien und Europa, Georg Eisenreich, MdL.

Bayern auf dem Tag der offenen Tür der Deutschen Botschaft Prag

Tag der offenen Tür im Garten der Deutschen Botschaft Prag. (Foto: Franz Häusler)vergrößern

Am 21. Juni 2018 öffnete die Botschaft ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Interessierte Besucher konnten an diesem Tag nicht nur Einblicke in die Arbeit der Botschaft, das Palais Lobkowicz und den Botschaftsgarten erhalten, sondern auch mehr über die Aufgaben und Ziele weiterer Organisationen der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit erfahren. Vertreten war dabei auch die Bayerische Repräsentanz in der Tschechischen Republik, die über Bayern und die bayerisch-tschechischen Beziehungen informierte. Freuen konnten sich die rund 3.500 Gäste außerdem über ein reiches Begleitprogramm bestehend aus Sport, Musik, Workshops und kulinarischen Spezialitäten. Für eine weiß-blaue musikalische Umrahmung sorgte ganztägig sowie als krönender Abschluss die ober- und niederbayerische Band Oansno mit einem Mix aus bayerischen Klängen, Reggae, Balkan und Techno.

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer in Prag

Bayerischer Wirtschaftsminister Pschierer mit Vertretern der bayerisch-tschechischen Wirtschaft in Prag. (Foto: Martin Svozílek)vergrößern

Am 14. Juni 2018 traf sich der bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer in der Bayerischen Repräsentanz in Prag zu einem Austausch mit Unternehmens- und Verbandsvertretern aus Bayern und Tschechien. An dem gemeinsam von der Repräsentanz und der Deutsch-Tschechischen Industrie und Handelskammer (DTIHK) ausgerichteten Wirtschaftsgespräch nahmen Vertreter der bayerischen Handels- und Handwerkskammern sowie Vertreter von in Tschechien tätigen bayerischen Unternehmen teil. Ebenfalls vertreten waren der Deutsche Botschafter und der Präsident der DTIHK. Moderiert wurde das Gespräch von DTIHK-Geschäftsführer Bernard Bauer. Mit Blick auf die Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien betonte Pschierer: „Die bayerisch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen sind eine Erfolgsstory. Das bilaterale Handelsvolumen hat sich seit dem EU-Beitritt 2004 mehr als verdoppelt und lag im letzten Jahr bei einem neuen Höchststand von 21 Milliarden Euro. Unter allen mittel- und osteuropäischen Ländern ist Tschechien unangefochten der wichtigste Handelspartner Bayerns. Mehr als 3.000 bayerische Unternehmen pflegen Geschäftsbeziehungen nach Tschechien. 350 bayerische Firmen sind mit Niederlassungen, 166 mit Produktionsstätten vertreten.“

Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Informationsstand der Bayerischen Repräsentanz auf dem Nachbarschaftsfest anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfondsvergrößern

Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds veranstaltete am Samstag, den 2. Juni 2018 anlässlich seines 20-jährigen Bestehens auf der Prager Mánes-Brücke und in der Umgebung ein großes Nachbarschaftsfest. Auf dem Programm standen Darbietungen aus den Bereichen Musik, Theater, Literatur und Sport. Auch die Bayerische Repräsentanz war mit einem Informationsstand und einer Miniatur-Almhütte vertreten.

Ausstellung „Wie klingt die Oberpfalz?“

Wie klingt die Oberpfalz?vergrößernStudierende aus Regensburg und Cham haben sich mit der Frage beschäftigt, wie die Oberpfalz klingt, bzw. welche Klänge und Geräusche das Charakteristische dieser Region sind. Am 17. Mai 2018 fand unter Teilnahme des Bezirkstagspräsidenten der Oberpfalz, Franz Löffler, die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Wie klingt die Oberpfalz?“ in den Galerieräumen der Bayerischen Repräsentanz statt. Die Ausstellung, die durch die Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz koordiniert wurde, war vom 22. Mai bis zum 16. August 2018 in den Galerieräumen der Repräsentanz zu sehen und zu hören.

Vortragsveranstaltung „Anarchie und Demokratie vor 100 Jahren? Tschechen und Bayern zwischen Monarchie und Republik“

Vortragsveranstaltung „Anarchie und Demokratie vor 100 Jahren? Tschechen und Bayern zwischen Monarchie und Republik“vergrößern

Das Jahr 1918 warf in Europa neue Fragen zu Demokratie, demokratischer Praxis und staatlicher Ordnung auf. Bei der Gründung des Freistaats Bayern und auch der ersten Tschechoslowakischen Republik mussten neue Formen und Strukturen gefunden werden. Zu diesem Thema richtete die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik am 26. April 2018 in Zusammenarbeit mit dem Collegium Carolinum in München und Prag die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Anarchie und Demokratie vor 100 Jahren? Tschechen und Bayern zwischen Monarchie und Republik“ aus. Diese beleuchtete die Entwicklung in den beiden Nachbarländern Tschechien und Bayern auch in vergleichender Perspektive. Als Referenten traten auf: Prof. Dr. Hermann Rumschöttel aus München, Generaldirektor a.D. der Staatlichen Archive Bayerns, und Doc. Dr. phil. Rudolf Kučera, Ph.D. aus Prag, Stv. Direktor für Forschung des Masaryk-Instituts und des Archivs der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik. Moderiert wurde die Veranstaltung von den beiden Historikern des Collegium Carolinum, Herrn Dr. Johannes Gleixner und Herrn Dr. Robert Luft.

Podiumsdiskussion zum Thema Zukunft der Mobilität

Podiumsdiskussion zum Thema Zukunft der Mobilität hat im großen Saal der Bayerischen Repräsentanz stattgefunden. © Václav Bacovský vergrößern

Für junge Berufstätige mit Interesse an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit veranstalteten die Bayerische Repräsentanz und die Association for International Affairs (AMO) am 12. April 2018 eine Podiumsdiskussion zum Thema „The Future of Mobility. How Can the Czech and the Bavarian Car Industry Cope with the Digital Change?“ in der Bayerischen Repräsentanz in Prag. Podiumsgäste waren Martin Hartmann, Forschungsmitarbeiter am Institut für Technologie in Karlsruhe, Martin Hausenblas, Gründer von ADLER Czech und Liftago, Michal Kümmel von BMW Mobility Services und Thomas Regnet, Geschäftsführer bei SCHERDEL INNOTEC GmbH. Themen der angeregten Diskussion waren z.B. umweltfreundlichere Mobilität, schnellere Transportmöglichkeiten, autonomes Fahren oder der Wandel der Fahrzeughersteller zu Dienstleistungsfirmen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Czech-German Young Professionals Program statt und wurde durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und die Hanns-Seidel-Stiftung gefördert.

Brückenschlag zwischen bayerischer und tschechischer Puppenspieltradition
Augsburger Puppenkiste in Prag.vergrößernAuf Einladung der Bayerischen Repräsentanz gastierte in Prag am 1. März 2018 das berühmte bayerische Marionettentheater Augsburger Puppenkiste, das in diesem Jahr sein siebzigjähriges Bestehen feiert. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft und der Deutschen Schule in Prag konnten drei Aufführungen stattfinden. Zwei Vorstellungen von „Urmels großer Reise“ begeisterten in der Deutschen Schule rund 300 Kinder. Am Abend trat die Augsburger Puppenkiste vor einem Erwachsenenpublikum in der Deutschen Botschaft auf. Zu sehen war eine Auswahl aus dem Kabarettprogramm der Augsburger Puppenkiste der letzten Jahrzehnte. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war eine vom bekanntesten tschechischen Puppenspieltheater, Spejbl und Hurvínek, vorgetragene Serie von Sketchen.
Der gemeinsame Auftritt der beiden Marionettentheater schuf einen gelungenen Brückenschlag zwischen bayerischer und tschechischer Puppenspieltradition. Bilder zur Veranstaltung.

Filmpremiere in Tschechien: „Todeszug in die Freiheit“
Die Zuschauer verfolgen den Film „Todeszug in die Freiheit“. © Deutsche Botschaft PragvergrößernAm 14. Februar 2018 präsentierte die Bayerische Repräsentanz in Prag gemeinsam mit der Deutschen Botschaft und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg die Premiere des Films „Todeszug in die Freiheit“. Der Dokumentarfilm von Andrea Mocellin und Thomas Muggenthaler entstand im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und erzählt die Geschichte eines KZ-Transports in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945: Ein Zug mit mehreren Tausend Häftlingen aus einem KZ-Außenlager von Flossenbürg in Leitmeritz/Litoměřice fuhr Richtung Mauthausen. Doch der Transport durch das Gebiet des sog. „Protektorats Böhmen und Mähren“ wurde zu einem Symbol der Mitmenschlichkeit. In mehreren Orten, durch die der Zug fuhr, halfen die Einwohner den in Waggons eingepferchten Menschen spontan und auch organisiert mit Nahrungsmitteln und Medikamenten. Auch konnten rund 1.500 Menschen befreit werden. An der Premiere in der Deutschen Botschaft Prag nahmen neben den Veranstaltern und den beiden Regisseuren rund 100 Gäste teil, darunter KZ-Überlebende und damalige Helfer. Der Filmvorführung folgte eine von Dr. Tomáš Jelínek moderierte Diskussion der Autoren des Films u. a. mit Historikern und Zeitzeugen.




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