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Terminhinweis: Staatsministerin Beate Merk zeichnet drei bayerische Schulen mit der Europa-Urkunde aus / Staatliche Realschule Selb, Lindenhof-Schule Senden und Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach Empfänger der Auszeichnung

23. Juni 2014

Merk: „Vorbilder und Ansporn für andere Schulen im Freistaat“

Am Dienstag, 24. Juni 2014, 15.00 Uhr zeichnet Staatsministerin Dr. Beate Merk im Prinz-Carl-Palais drei bayerische Schulen mit der Europa-Urkunde 2013 aus. Empfänger der Europa-Urkunde sind die Staatliche Realschule Selb (Oberfranken), das Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung / Lindenhof-Schule Senden (Schwaben) und das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach (Unterfranken). Die Ministerin wird den ausgezeichneten Schulen ihre Urkunden im Rahmen eines Festakts überreichen, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften die vielfältigen europäischen Aktivitäten und Beiträge ihrer Schulen in Bild, Film und Ton präsentieren. Anschließend ist eine Podiumsdiskussion mit Ministerin Dr. Beate Merk, Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Direktor Dr. Harald Parigger von der Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit, Schülersprecherin Franziska Hertel von der Realschule Selb und Schülersprecher Jonathan Franz vom Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach zum Thema „Was ist Europa – warum Europa?“ vorgesehen.

Die Ministerin will mit der Europa-Urkunde das europäische Engagement von Schülern, Lehrern und Schulleitern würdigen: „In den ausgezeichneten Schulen lebt der europäische Geist ganz besonders. Schüler und Lehrer sind weltoffen, neugierig und tolerant. Völkerverständigung ist ihre Leitidee. Sie feiern europäische Vielfalt und leben europäische Werte. Es ist mir ein Herzensanliegen, den vielen engagierten Lehrkräften zu danken. Denn sie setzen sich für die europäische Idee ein – mit Leidenschaft und weit über ihr Stundendeputat hinaus. Ebenso danke ich den Schülerinnen und Schülern, die mit Begeisterung dabei sind.“

Europaministerin Merk hält den Einsatz der ausgezeichneten Schulen für beispielhaft: „Sie sind Vorbilder und Ansporn für andere Schulen im Freistaat. Kreativ, anspruchsvoll, nachhaltig – ihr europäisches Engagement setzt Standards.“

• Die Staatliche Realschule Selb unterhält einen regen Schüleraustausch mit Schulen in Pilsen (Tschechien), Beaucouze (Frankreich), Torbali (Türkei) und Broadstairs (England). Derzeit läuft das Comenius-Projekt „Creating A Better World Hand In Hand“ mit Schulen in der Türkei, Italien, Polen, Tschechien und Frankreich. Das Fach Geschichte wird in den Jahrgangsstufen 8 und 9 bilingual unterrichtet; Tschechisch wird als Wahlfach angeboten. Ein jährlicher deutsch-französischer Projekttag für die 6. Jahrgangsstufe und ein deutsch-tschechisches Theaterprojekt unterstreichen das europäische Engagement der Schule.

• Die Lindenhofschule Senden (Privates Förderzentrum Schwerpunkt geistige Entwicklung) unterhält seit vielen Jahren enge Verbindungen zu Partnereinrichtungen in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Staaten sowie eine Schulpartnerschaft mit Montfort-sur-Meu (Bretagne) in Frankreich. Seit 2009 nimmt sie regelmäßig an den Special Olympics teil. Der Gedanken der Inklusion wird vorbildhaft umgesetzt. Es besteht eine sehr intensive Partnerschaft zu einer Schule in Kenia mit pädagogischem und methodischem Austausch.

• Das naturwissenschaftlich-technologisch und wirtschaftswissenschaftlich ausgerichtete Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach zeichnet sich neben „klassischen“ europäischen Projekten wie der Teilnahme am Europäischen Wettbewerb und jährlichen Austausch-Programmen u.a. mit Schulen in Russland, England, Frankreich und Italien besonders durch die ungewöhnlich erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ auf europäischem und internationalem Niveau sowie an der Internationalen Jugend Science Olympiade (IJSO) aus.

Mit der Europa-Urkunde der Bayerischen Europaministerin sollen öffentlichkeitswirksam die enorm vielfältigen und hochwertigen europäischen Aktivitäten bayerischer Schulen herausgestellt und gewürdigt werden. Jährlich wird eine Schule pro Regierungsbezirk ausgezeichnet. Auf eine angemessene Berücksichtigung der verschiedenen Schularten wird Wert gelegt. Mit der Europa-Urkunde 2013 wurden auch die Berufliche Oberschule Regensburg (Oberpfalz), das Hans-Carossa-Gymnasium Landshut (Niederbayern), die Mittelschule Lenggries (Oberbayern) und die Staatliche Berufsschule Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim (Mittelfranken) ausgezeichnet. Die letztgenannten Schulen haben die Urkunden bereits erhalten. Das Auswahlverfahren für die Europa-Urkunde 2014 läuft noch.

Medienvertreter sind zur Verleihung der Europa-Urkunden im Prinz-Carl-Palais in München herzlich eingeladen. Bitte Presseausweis bereithalten.

Bilder von der Verleihung der Europa-Urkunden können nach der Veranstaltung unter pressestelle@stk.bayern.de angefordert werden.



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Verleihung der Europa-Urkunde

Am 24. Juni 2014 zeichnete Staatsministerin Dr. Beate Merk im Prinz-Carl-Palais drei bayerische Schulen mit der Europa-Urkunde 2013 aus. Empfänger der Europa-Urkunde sind die Staatliche Realschule Selb (Oberfranken), das Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung / Lindenhof-Schule Senden (Schwaben) und das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach (Unterfranken). Mit der Europa-Urkunde der Bayerischen Europaministerin sollen öffentlichkeitswirksam die enorm vielfältigen und hochwertigen europäischen Aktivitäten bayerischer Schulen herausgestellt und gewürdigt werden.
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    Staatsministerin Dr. Beate Merk bei ihrer Rede.
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    Die Staatliche Realschule Selb zeichnet sich durch das Comenius-Projekt „Creating A Better World Hand In Hand“ mit Schulen in der Türkei, Italien, Polen, Tschechien und Frankreich aus.
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    Die Lindenhofschule Senden unterhält enge Verbindungen zu Partnereinrichtungen in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Staaten. Seit 2009 nimmt sie regelmäßig an den Special Olympics teil und setzt den Gedanken der Inklusion vorbildhaft um.
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    Das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach kann eine ungewöhnlich erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ sowie an der Internationalen Jugend Science Olympiade (IJSO) vorweisen.
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    Schülersprecherin Franziska Hertel von der Realschule Selb, Schülersprecher Jonathan Franz vom Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach, Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Direktor Dr. Harald Parigger von der Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit, Staatsministerin Dr. Beate Merk und Moderator Tilmann Schöberl (v.l.n.r.).
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    Staatsministerin Dr. Beate Merk über die ausgezeichneten Schulen: „Sie sind Vorbilder und Ansporn für andere Schulen im Freistaat. Kreativ, anspruchsvoll, nachhaltig – ihr europäisches Engagement setzt Standards.“
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