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Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring treibt die europäische Vernetzung der bayerischen Digital- und Innovationsszene weiter voran: In Belgien traf Mehring Flanderns Ministerpräsidenten Matthias Diependaele, um die im Vorjahr angebahnte strategische Partnerschaft zwischen Bayern und Flandern gezielt zu vertiefen.
„Bayern ist ein digitales Powerhouse Europas. Diese Stärke nutzen wir gezielt, um mit anderen Spitzenregionen zu kooperieren und Europas Tech-Ökosysteme miteinander zu vernetzen“, erklärt Mehring. „Mein Ziel ist ein souveränes Netzwerk europäischer Innovationszentren. Nur wenn wir unsere Kräfte bündeln, entsteht eine echte europäische Tech-Achse, die im globalen Wettbewerb bestehen kann. Ich will, dass wir unsere Forschungsexzellenz konsequent in wirtschaftliche Stärke übersetzen und Innovationen gemeinsam schneller auf die Straße bringen. Genau dafür bauen wir belastbare Allianzen zwischen Europas Digitalstandorten“, so Bayerns Digitalminister.
Der Schulterschluss mit Flandern ist dabei Teil einer größeren Strategie des bayerischen Digitalministers: Bereits in den vergangenen Monaten hat Mehring die Zusammenarbeit mit führenden Innovationsregionen in der Schweiz intensiv vorangetrieben – etwa rund um Zürich und St. Gallen. Dort warb er für ein enges Netzwerk europäischer Tech-Hubs und betonte, dass Europas Zukunft im KI-Zeitalter nur durch Kooperation auf EU-Level entschieden wird. Ebenso intensiv pflegt Mehring schon seit seinem Amtsantritt den Kontakt zur französischen Digitalszene rund um das Gründerzentrum Station F in Paris. An Pfingsten reist Mehring nach Wien, um erste Erfolge der im letzten Jahr geknüpften Partnerschaft mit Österreich zu präsentieren.
Mit Flandern gewinnt diese Initiative nun weiter an Schlagkraft. Die Region in Belgien zählt zu den führenden Innovationsstandorten Europas und bündelt ihre Kompetenzen insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik, Robotik sowie nachhaltiger Industrie.
Ein zentraler Baustein ist das von Mehring besuchte imec in Leuven – ein weltweit führendes Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik. Mehring setzt nun darauf, die Verbindungen zwischen imec und dem bayerischen Ökosystem gezielt auszubauen. Für den Minister ist klar: Entscheidend ist nicht nur exzellente Forschung, sondern deren Umsetzung in marktfähige Innovationen. Gemeinsam mit Partnern wie Flandern will Bayern deshalb neue Wege finden, um technologische Durchbrüche schneller in wirtschaftlichen Erfolg zu übersetzen.
„Europa hat alles, was es braucht – exzellente Forschung, starke Industrie und mutige Gründerinnen und Gründer. Was uns bislang fehlt, ist die konsequente Vernetzung unserer Stärken“, so Mehring. Genau hier setze Bayern nun an: „Wir bringen die besten Köpfe, die führenden Forschungszentren und die dynamischsten Start-up-Ökosysteme Europas zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entsteht die Schlagkraft, die wir brauchen, um im globalen Technologiewettbewerb nicht nur mitzuhalten, sondern vorne mitzuspielen.“
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