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MÜNCHEN Die bayerische Arbeitslosenquote liegt im Oktober weiter bei 3,9 Prozent, sinkt aber gegenüber dem Vormonat Oktober um 2378 auf 305.331 Menschen. „Wir werden weiterhin alles daransetzen, die Rahmenbedingungen für die Unternehmen zu verbessern und das Erwerbspotential im Freistaat weiter auszubauen“, kommentiert Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger die neuesten Arbeitsmarktzahlen.
Wegen des demografischen Wandels und einer alternden Gesellschaft gehen bis 2036 fast ein Drittel der Erwerbstätigen in Rente, während Nachwuchs kaum nachrückt. Immer mehr Rentner und ältere Menschen bleiben im Job oder werden nach dem regulären Rentenalter weiter beschäftigt — häufig auf Minijob- oder Teilzeitbasis. „Für Arbeitgeber sind ältere Mitarbeitende kaum zu ersetzen: Sie bringen Erfahrung, Zuverlässigkeit und Kompetenz mit — und können helfen, Fachkräftemangel und Personalengpässe abzufedern. Wir müssen Ältere wieder stärker in den Arbeitsmarkt integrieren — auch freiwillig über das Rentenalter hinaus — und passende Rahmenbedingungen sowie flexible Beschäftigungsmodelle schaffen“, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister.
Aiwanger: „Statt die Generationen gegeneinander auszuspielen, brauchen wir endlich kluge Reformen, die wirklich helfen – nicht nur Schlagzeilen. Der Vorschlag, freiwillig bis zu 2000 Euro zusätzlich zur Rente steuerfrei dazuverdienen zu können, ist ein richtiger Schritt und ein wichtiger Zukunftsbaustein einer nachhaltigen Rentenreform.“
In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten zwischen 3,5 Prozent in Schwaben und 4,5 Prozent in Mittelfranken und somit überall weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,1 Prozent.
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