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„Die Bedrohungslage im Cyberraum wächst rasant. Gerade die Steuerverwaltung muss deshalb widerstandsfähig, handlungsfähig und verlässlich bleiben. Nordrhein-Westfalen und Bayern gehen hier bewusst gemeinsam voran. Wir stärken die Zusammenarbeit unserer Steuer-Rechenzentren, harmonisieren zentrale Strukturen und bauen Sicherheitsstandards für den Betrieb der Steuer-IT weiter aus. Denn Informationssicherheit endet nicht bei der Softwareentwicklung. Sie muss durchgängig mitgedacht werden – von der Architektur über den Betrieb bis hin zum Krisenfall. Gleichzeitig reduzieren wir Komplexität und schaffen einheitliche Standards. Das erhöht die Resilienz gegen Cyberangriffe und stärkt die Handlungsfähigkeit des Staates und schafft damit Vertrauen.“, erklärt der nordrhein-westfälische Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk.
Bayern treibt gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen eine länderübergreifende Kooperation bei der Betriebsinfrastruktur der Steuer-IT voran, um angesichts zunehmender Cyberangriffe die Sicherheit zu erhöhen. Mit einem Memorandum of Understanding bauen sie die Kooperation ihrer Rechenzentren weiter aus, harmonisieren Betriebsplattformen und etablieren gemeinsame Standards. Ziel ist ein einheitliches Sicherheitsniveau, mehr Resilienz im Krisenfall und effizientere Prozesse. Zugleich sollen Skaleneffekte genutzt und Prozesse effizienter gestaltet werden. Die jeweiligen Rechenzentren bleiben dabei weiterhin organisatorisch und rechtlich eigenständig.
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