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Pressemitteilungen

Herrmann trifft tschechischen Innenminister Jan Hamáček

21. Februar 2020

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim Treffen mit dem tschechischen Innenminister Jan Hamáček in Prag die sehr gute grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit hervorgehoben. "Wir pflegen eine enge und freundschaftliche Beziehung und Zusammenarbeit, die wir noch weiter ausbauen werden", betonte Herrmann. In den letzten Jahren habe es beispielsweise große Fortschritte bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität gegeben. "Gemeinsam ist es uns gelungen, die Crystal-Problematik einzudämmen", machte Herrmann deutlich. "Um die hochgefährliche Modedroge zurückzudrängen, setzen wir auf verstärkte Schleierfahndung und gemeinsame Streifen mit der tschechischen Polizei." Wichtig sei auch, die illegalen Drogenlabore in Tschechien auszuheben und die Hintermänner hinter Schloss und Riegel zu bringen. "Bei der Zerschlagung des skrupellosen Crystal-Geschäfts haben die tschechischen Sicherheitsbehörden in den vergangenen Jahren viel erreicht", lobte der bayerische Innenminister. Häufig werden die illegalen Drogengeschäfte von Strukturen der vietnamesischen organisierten Kriminalität gesteuert. "Erst durch das aktive Zugehen von Prag auf Hanoi konnte Vietnam für eine intensive Zusammenarbeit gegen die von dort aus in Tschechien operierenden Drogenkartelle bewegt werden. Dies war der Schlüssel zum Erfolg und hierfür sind wir der tschechischen Regierung dankbar", so Herrmann. +++

Neben der grenzüberschreitenden Polizeikooperation haben die beide Minister weitere aktuelle innenpolitische Themen erörtert, unter anderem die Ausgestaltung eines künftigen 'Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)', das derzeit in den Gremien der Europäischen Union verhandelt wird, die Rolle der EU bei der Gewährleistung der Inneren Sicherheit in den Mitgliedstaaten, die Anforderungen an einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen sowie die aktuelle Migrationslage im Nahen Osten und im Mittelmeerraum. Herrmann: "In Zeiten der Globalisierung und internationaler Migrationsströme sind auch die Sicherheitsherausforderungen international und nur gemeinsam zu bestehen. Deshalb braucht es auf europäischer Ebene abgestimmte Strategien, zu denen sich alle Mitgliedstaaten bekennen. Das gilt für ein GEAS ebenso, wie für die Zusammenarbeit der mitgliedstaatlichen Polizeien auf bilateraler Ebene und über Europol sowie FRONTEX als europäische Grenzpolizeiagentur", sagte Herrmann.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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