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Pressemitteilungen

Mündliche Prüfungen für Juristen in den Münchner Justizpalast verlegt / Schutzmaßnahmen für Prüflinge und Prüfer / Justizminister Georg Eisenreich: „Der gesundheitliche Schutz hat in Zeiten von Corona oberste Priorität“

11. Mai 2020

Zum Schutz der Referendarinnen und Referendare sowie der Prüferinnen und Prüfer hatte das Landesjustizprüfungsamt die mündlichen Examina zur Zweiten Juristischen Staatsprüfung zeitlich um zwei Wochen verschoben. Zudem wurden die Prüfungen in größere Räume verlegt - sie finden dieses Mal nur im Münchner Justizpalast und im Justizgebäude in Nürnberg statt. Die Prüfungen dauern noch bis zum 1. Juli 2020 an. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: "Diese Maßnahme haben wir ergriffen, um sicherzustellen, dass der erforderliche Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Prüflingen untereinander und den Prüferinnen und Prüfern eingehalten werden kann. Ihr gesundheitlicher Schutz hat für uns oberste Priorität."

Für die mündlichen Prüfungen wurden die gebotenen Schutzmaßnahmen ergriffen, insbesondere:

  • Fieber-Tests: Den Prüflingen wird der Zutritt zum Prüfungsbereich erst nach einer negativen Fiebermessung gewährt. Die Messung führen die Referendare selbst mit Ohr-Fieberthermometern durch.
  • Maximal vier Prüflinge pro Kommission statt wie bisher bis zu fünf – damit mehr Abstand zwischen den Referendaren untereinander und zu den Prüfern möglich ist.
  • Keine Zuhörer – sie sind in diesem Prüfungstermin generell nicht zugelassen.
  • Einzelprüfungen: Schwangeren und Prüflingen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko wurden im Vorfeld Einzelprüfungen angeboten.
  • Die Prüfungen beginnen erst eine Stunde später als üblich (ab 9.15 Uhr), um den Prüflingen und Prüfern die Anreise am Tag der Prüfung zu ermöglichen und eine Hotelübernachtung zu ersparen.
  • Frischluft-Zufuhr: Die Prüfer sind angewiesen, dass mindestens jede Stunde für zehn Minuten gelüftet werden muss.

Justizminister Eisenreich: "Ich danke den Prüferinnen und Prüfern, dass sie trotz der Belastungen durch die Corona-Krise die bayerische Justiz durch ihr besonderes Engagement unterstützen. Allen Prüflingen drücke ich für das mündliche Examen die Daumen."

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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