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13. Juli 2017
Das Siedlungswerk Nürnberg wird auf dem staatseigenen Gelände mit den ehemaligen Gebäuden der Polizeiinspektion Süd in der Gartenstadt in Nürnberg Wohnungen errichten. „Ein weiteres gutes Signal für den Nürnberger Wohnungsmarkt. Die Schaffung von Wohnungen wird mit hohem Tempo vorangetrieben. Der Freistaat Bayern hat mit der staatseigenen Wohnungsbaugesellschaft Siedlungswerk Nürnberg einen starken Partner an der Seite“, teilt Finanz- und Heimatminister Söder mit. Das Siedlungswerk wird bei dem Bauvorhaben die Anwohner in die Planungen einbeziehen.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd ist in einen Neubau im Nürnberger Stadtteil Langwasser umgezogen. Deshalb hat die Polizei die zusammenhängenden drei staatseigenen Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 3.560 m² an der Ecke Saarbrückener Straße und Julius-Loßmann-Straße freigegeben und für eine anderweitige Verwendung oder Verwertung an den Staatsbetrieb Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) abgegeben. Als Ergebnis der Prüfungen der IMBY und nach Abstimmung mit der Stadt Nürnberg wird nunmehr die Siedlungswerk Nürnberg GmbH (SW Nürnberg), ein Beteiligungsunternehmen des Freistaats Bayern, das gesamte Grundstücksareal übernehmen und dort sowohl frei vermietbare wie auch geförderte Wohnungen sowie Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge errichten.

Mit rund 7.700 Wohnungen ist das Siedlungswerk Nürnberg eines der größeren Wohnungsunternehmen in der Metropolregion Nürnberg, Fürth, Erlangen. Mit seiner Bautätigkeit unterstützt das Unternehmen des Freistaats Bayern die Bemühungen der Staatsregierung, für ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, und entsprechend seinem satzungsmäßigen Auftrag Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen zu bauen und zu verwalten. Das geplante Bauvorhaben an der Ecke Saarbrückener Straße und Julius-Loßmann-Straße ist Teil des Wohnungsbauprogramms, mit dem das Siedlungswerk Nürnberg insgesamt 1.000 Wohnungen bis 2020 in Nürnberg auf den Weg bringen will. Die Schaffung von Wohnraum wird in Abstimmung mit der Stadt Nürnberg mit Hochdruck vorangetrieben.