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Kein Mikroplastik in Kosmetika

Kein Mikroplastik in Kosmetika

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Bayerns Bundesratsminister Dr. Florian Herrmann: „Die Staatsregierung sagt der sinnlosen Plastikverschmutzung weiter den Kampf an. Kosmetika sollen frei von Mikroplastik werden. Diese synthetischen Stoffe sind verzichtbar, denn sie können durch natürliche Substanzen ersetzt werden. Solche völlig überflüssigen Plastikpartikel sind aus dem Kreislauf von Mensch und Umwelt zu verbannen, sie gefährden die Ökosysteme. Dazu wollen wir die Industrie in die Pflicht nehmen. Der Einsatz von Kunststoffzusätzen in Kosmetika und anderen Pflegeprodukten soll bis 2020 beendet werden. Falls dies über eine freiwillige Selbstverpflichtung der Kosmetikhersteller nicht gelingt, muss die Politik handeln. Der sinnlose Einsatz von Plastik muss unterbunden werden.“

Auch wenn eine schon bestehende freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen vor allem im Bereich der festen Kunststoffzusätze bereits zu einem Rückgang kleinster Plastikpartikel in Kosmetika und Pflegeprodukten geführt hat, werden diese Stoffe nach wie vor eingesetzt. „Insbesondere beim Verzicht auf flüssige Plastikzusätze muss noch deutlich nachgebessert werden“, so Herrmann. Bayerns Bundesratsminister begrüßte, dass auch Hamburg, Thüringen und Berlin einen in die gleiche Richtung gehenden Antrag eingebracht haben.

Nach einer Erhebung der Bundesregierung wurde die Menge von Mikroplastik in Kosmetika in Deutschland im Jahr 2014 auf 500 Tonnen geschätzt. Bayern hat als erstes Bundesland bereits Anfang 2014 eine Initiative gegen Mikroplastik gestartet und hierzu u.a. Forschungsprojekte zu den Auswirkungen auf die Gewässer im Freistaat in Auftrag gegeben. Mit den heute zur Abstimmung stehenden Initiativen wird der Einsatz gegen die Verschmutzung durch Mikroplastik und andere Kunststoffe deutlich intensiviert.

 




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