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Zum 1. Januar ist bundesweit die neue Förderperiode der Europe Direct Informationszentren gestartet. In Bayern wurde dieser Neustart am Dienstag (27.01.2025) mit einer zentralen Auftaktveranstaltung im Prinz-Carl-Palais der Bayerischen Staatskanzlei in München unterstützt. Bayerns Europaminister Eric Beißwenger: „Ein starkes Zeichen für den besonderen Stellenwert der europäischen Informationsarbeit im Freistaat. Gerade in bewegten Zeiten ist es entscheidend, dass Europa vor Ort ansprechbar ist. Die Europe Direct Informationszentren sind nah bei den Menschen, hören zu und erklären, was Europa konkret für den Alltag bedeutet. Dieser direkte Dialog ist durch nichts zu ersetzen.“
Europe Direct Informationszentren sollen das ‚lokale Gesicht der Europäischen Union‘ sein. Sie informieren vor Ort über europäische Themen, beantworten Fragen der Bürgerinnen und Bürger und greifen Rückmeldungen aus der Region auf. In Bayern gibt es in der neuen Förderperiode 2026 bis 2030 insgesamt sechs dieser Zentren: in Augsburg, München, Furth im Wald, Coburg, Nürnberg sowie neu im Vilstal.
Beißwenger betonte zum Start der neuen Förderperiode die besondere Bedeutung des persönlichen Austauschs: „Angesichts großer europäischer Herausforderungen – von der Sicherheitslage über das transatlantische Verhältnis bis hin zur Zukunft von Industrie und Arbeitsplätzen – setzt die Bayerische Staatsregierung auf eine starke, verständliche und regional verankerte Europakommunikation. Die Europe Direct Informationszentren spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie machen europäische Politik greifbar und bringen regionale Anliegen zurück nach Brüssel.“
Der Minister machte zugleich deutlich, worauf es in den kommenden Jahren ankommt: „Ich wünsche mir, dass die Europe Directs noch stärker als echte Informationsdrehscheiben wirken – mit einem offenen Ohr für die Menschen und mit klaren, regional zugeschnittenen Botschaften. Europa wird dann akzeptiert, wenn man versteht, welchen Nutzen es konkret vor Ort bringt.“
Die Europe Direct Informationszentren werden von Kommunen oder Bildungseinrichtungen getragen und durch EU-Mittel gefördert. Sie ergänzen die Arbeit der EU-Institutionen durch ihre regionale Verankerung und ihren direkten Draht zu Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Schulen und Unternehmen.
Eine Auswahl an Fotos des Termins kann auf www.bayern.de heruntergeladen werden.
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