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FÜRACKER: MIT DIGITALISIERUNG DEN DEMOGRAFISCHEN WANDEL MEISTERN – Rede vor der Vollversammlung der IHK Nürnberg

9. Juni 2015

Internet und neue IT-Technologien sind zentrale Bausteine für die moderne Informations- und Wissensgesellschaft. „Digitalisierung hilft uns dabei, mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen umzugehen, wie z.B. demographischer Wandel oder Globalisierung. Für die Bayerische Staatsregierung ist der flächendeckende Ausbau des schnellen Internets in ganz Bayern das wichtigste Infrastrukturprojekt dieser Legislaturperiode. Hierfür stellt der Freistaat Bayern seinen Kommunen bis 2018 insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Finanzstaatssekretär Albert Füracker vor der Vollversammlung der IHK Nürnberg am Dienstag (9.6) in Nürnberg.

Bayernweit engagieren sich bereits rund 87 % (1.796) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den bereits übergebenen Förderbescheiden können schon 316 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 100 Millionen Euro in den Breitbandausbau starten. „Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz. Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Füracker an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 5.900 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten und während des Verfahrens begleitet.

Innerhalb eines Jahres stieg die Verfügbarkeit von Anschlüssen mit einer Bandbreite von 50 Mbit/s und mehr in ländlichen Gemeinden bereits von 15 auf 29 Prozent. In ganz Bayern können heute mehr als 65 Prozent der Haushalte schnelles Internet mit 50 Mbit/s nutzen. Füracker: „Das bedeutet, es haben nun 700.000 bayerische Haushalte mehr einen Breitbandanschluss als noch vor einem Jahr. Und es werden ständig mehr.“

Bayern ist ein starker und innovativer Wirtschaftsstandort. Rund 600.000 kleine und mittlere Unternehmen in Bayern stehen weltweit für Erfindergeist, Fortschritt und Dynamik. „Aber der demografische Wandel ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Die Gesellschaft, unsere Gemeinden und Städte werden sich verändern. Hier wollen wir ein Stück bayerischer Heimat bewahren. Daran arbeiten wir im Heimatministerium in Nürnberg, deswegen haben wir eine Heimatstrategie“, hob Füracker hervor.

Die IHK Nürnberg ist zentraler Akteur der Metropolregion Nürnberg. Der Freistaat unterstützt die Europäische Metropolregion Nürnberg aus Mitteln des Regionalmanagements. „Wir fördern damit die intensivere Zusammenarbeit von Stadt und Land und stärken die Chancen für den ländlichen Raum. Damit erfolgt auch eine Unterstützung der Metropolregion bei Handlungsfeldern, die für IHK wichtig sind, wie regionale Wertschöpfungsketten, Binnentourismus, Verkehrsvernetzung oder Leitbild für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung und Kultur- und Kreativwirtschaft“, stellte Füracker fest.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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