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Pressemitteilungen

Einladung – Herrmann händigt Bundesverdienstkreuz am Bande aus

23. Februar 2016

Innenminister Joachim Herrmann händigt am

Freitag, den 26. Februar 2016 um 09.30 Uhr

Landratsamt, Sitzungssaal 2. Stock,

Marktplatz 6, Erlangen

das Bundesverdienstkreuz am Bande an  Dr. Gerhard Beuschel, Hans David, Robert Karr, Adolf Reichel und Angelika Schopper aus.

Berichterstatter und Bildberichterstatter sind dazu herzlich eingeladen.

Dr. Gerhard Beuschel  (79) aus Altdorf bei Nürnberg ist im Jahr 1984 in den Kreisverband der „Europa-Union Nürnberger Land e. V.“ eingetreten. Schon in den Jahren 1985 bis 1988 war er dort stellvertretender Kreisvorsitzender. 1988 übernahm er gleichzeitig das Amt des Vorsitzenden und des Geschäftsführers. Während seiner Amtszeit stieg die Mitgliederzahl von 30 auf über 100 an. 1985, 1997 und 2012 organisierte er  alleinverantwortlich das Tagesprogramm der mittelfränkischen Landessiegerehrung des Europäischen Wettbewerbes „Europa in der Schule“.  Seit 1988 ist Dr. Beuschel auch mit zuständig für die jährlichen Landessiegerehrungen in Mittelfranken. Seit 2006 fungiert Beuschel als  Landeskoordinator der Europa-Union Bayern für den Europäischen Schülerwettbewerb mit Koordinierungsaufgaben für alle Regierungsbezirke. Von 1988 bis 2000 war  Dr. Beuschel auch stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes der „Europa-Union Mittelfranken e. V.“. Seither ist er außerdem beratendes Mitglied im Landesvorstand. Zwischen 2000 und 2006 wirkte er zudem als Bezirksvorsitzender und in Personalunion als Bezirksgeschäftsführer. Damit war er verantwortlich für die Koordination der mittelfränkischen Gliederungsverbände der „Europa-Union“ mit rund 950 Mitgliedern in zehn Kreis- und zehn Ortsverbänden. Während dieser Zeit war er beratendes Mitglied im Ausschuss des Bezirks für Partnerschaft und Völkerverständigung. Zehn Jahre lang (1988 bis 1998) zeichnete Dr. Beuschel in der Europa-Union Deutschland mitverantwortlich bei der Gestaltung von Programminhalten für polnische Besuchergruppen im Nürnberger Land und ganz Mittelfranken. Maßgeblich beteiligte er sich auch an der jährlichen Organisation der Begegnungs- und Fortbildungsfahrten für Bürger aus Mittelfranken nach Osteuropa mit Schwerpunkt Polen. Seit 1999 ist er alleinverantwortlich für die Programmplanung und -aufstellung sowie für die Betreuung und die Begleitung polnischer Bürgergruppen (Schüler, Studenten, Lehrkräfte, Kommunalpolitiker) im Nürnberger Land und in Mittelfranken. Während seiner Amtszeit als Bezirksvorsitzender wurde 2001 durch seine Initiative die Subsektion „GDANSK“ der UEF Polska für die Partnerschaftsarbeit gegründet. 1984 trat Dr. Beuschel dem Naturschutzbeirat „Landkreis Nürnberger Land“ und dem „Obst- und Gartenbauverein Altdorf e.V.“ bei. Seit 1989 ist er Mitglied der Altstadtfreunde Altdorf und seit 1997 des Partnerschaftsvereins Altdorf, seit 1999 gehört er dem Ausschuss des Partnerschaftsvereins „Blaue Schürzen Südtirol“, seit 2001 dem „Jagdschutz- und Jägerverein Nürnberg-Land“ und seit 2004 der „Deutsch-Baltischen Landsmannschaft“, Ortsgruppe Nürnberg, an.

Hans David (63) aus Adelsdorf, Landkreis Erlangen-Höchstadt, setzt sich seit zwei Jahrzehnten mit besonderem Engagement für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige ein. Von 1994 bis 1999 war er Vorsitzender des Elternverbandes „Hilfe für das autistische Kind Mittelfranken“, der sich heute „autismus Mittelfranken e. V.“ nennt, und ist dort bis heute im Vorstand als Beisitzer tätig. Während seiner aktiven Zeit als Vorsitzender hat er mit unzähligen Informationsvorträgen und Veranstaltungen auf das Krankheitsbild aufmerksam gemacht. David setzte sich für die Entwicklung von Förder-, Arbeits- und Wohnangeboten ein und erwarb sich als Vorstandsmitglied im Bundesverband „Hilfe für das autistische Kind e. V“ große Verdienste zur Verbesserung der Situation behinderter Menschen. Die „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Nürnberg e. V.“ beschloss 1997 die Übernahme und den Aufbau einer Tagesstätte für erwachsene Menschen mit Autismus und berief David in den Vorstand. Bis 2006 unterstützte er die Lebenshilfe Nürnberg in vielen neuen Aufgabengebieten. Dazu gehörten Maßnahmen für behinderte Mitarbeiter im Rentenalter, die Erweiterung eines Wohnheimes sowie der Aufbau der ersten Wohngruppe für Menschen mit Asperger-Autismus. Im Jahre 2009 rief er mit zwei betroffenen Familien und dem Regionalverband „autismus Mittelfranken e. V.“ die Stiftung „Muschelkinder“ ins Leben, deren Vorstand er bis heute ist. Bereits 1995 war David die treibende Kraft zur Gründung der 1. Klasse der „Muschelkinder“ in der „Rummelsberger Diakonie e. V.“, einer besonderen Förderklasse für autistische Kinder und Jugendliche. Das Konzept hat sich in den folgenden Jahren so bewährt, dass eine ganze Schullaufbahn mit vier Klassen bei 3-jähriger Stufung abgedeckt werden konnte. Als Mitinitiator des „Autismus-Kompetenz-Zentrum Mittelfranken“ konnte er 2007 zwei Zielrichtungen gleichermaßen verfolgen: auf der einen Seite Selbsthilfe, Lobbyarbeit und Vernetzung, auf der anderen Seite Entwicklung von passgenauen Angeboten für Menschen mit Autismus und ihren Angehörigen. Das „Autismus-Kompetenz-Zentrum“ war das erste dieser Art in Bayern und ist mit seinem Konzept Vorbild für viele entsprechende Dienste in allen Regierungsbezirken Bayerns.

Robert Karr (65) aus Ohrenbach, Landkreis Ansbach, wurde 1984 in den Gemeinderat und gleichzeitig zum Zweiten Bürgermeister der Gemeinde Ohrenbach gewählt. Von 1990 bis 2014 war Karr Erster Bürgermeister von Ohrenbach. Während seiner Amtszeit konnte er zahlreiche Projekte anstoßen und realisieren: so zum Beispiel die Errichtung eines Wertstoffhofes, der Bau der Kläranlage Habelsee, der Neubau eines Kindergartens in Oberscheckenbach oder der Umbau des ehemaligen Schulhauses in ein Gemeindezentrum mit Gemeindeverwaltung und Pfarramt. Seinem Nachfolger konnte Karr eine schuldenfreie Gemeinde übergeben. Zudem war er zwölf Jahre lang Mitglied des Kreistages des Landkreises Ansbach, von 2002 bis 2014 erster Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber und gleichzeitig erster Vorsitzender der „Kommunalen Allianz Rothenburger Land“. In dieser Kooperation werden die Aktivitäten der beiden früher getrennt operierenden Kommunalen Allianzen „Rothenburger Land“ und „Obere Altmühl“ gemeinsam fortgeführt und intensiviert. Bildung hatte für Karr stets ein wichtige Bedeutung. Er war von 1990 bis 2014 erster Vorsitzender des Schulverbandes Oberscheckenbach und von 1991 bis 2014 stellvertretender Vorsitzender des Schulverbandes der Mittelschule Rothenburg ob der Tauber. Von 1998 bis 2013 leitete er ferner als erster Vorsitzender die Geschicke des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung Rothenburg. Karr wurde 1988 in den Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Ohrenbach gewählt und übernahm 1994 die Funktion des Vertrauensmannes. Zusätzlich wurde er 1995 in den Dekanatsausschuss für den Bereich Rothenburg ob der Tauber gewählt.  Seit 2002 ist er Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Mitglied des Organisationsausschusses sowie Mitglied im Unterausschuss „Ländliche Räume“.

Adolf Reichel (60) aus Fürth ist seit 1976 Mitglied im Bayerischen Roten Kreuz. Von 1977 bis 1989 fungierte er als Erste-Hilfe-Ausbilder. Von 1985 bis 1993 war Reichel auch Vorsitzender des Haushaltsausschusses und stellvertretender Schatzmeister. Er realisierte unter anderem die Neubauten des Alten- und Pflegeheims „Grete-Schickedanz-Heim“ in Fürth und des Seniorenheims „Willy Bühner“ in Oberasbach, ferner die Umbaumaßnahmen und Erneuerungen der Sanitätsbereitschaften Burgfarrnbach und Cadolzburg.  1992 schloss er seine Ausbildung zum Rettungssanitäter ab und wurde nach 2.000 geleisteten Rettungsdienststunden Rettungsassistent. 1997 wählte ihn der  Kreisverband Fürth zum Kreisbereitschaftsleiter. Seitdem ist er  für die Bereitschafts-, Fach- und Arbeitskreisleiter Ansprechpartner für die verschiedenen Aufgabenbereiche im Kreisverband. Ihm unterstehen 17 Bereitschaften in der Stadt sowie im Landkreis Fürth, acht Fachdienste und fünf Arbeitskreise, wie zum Beispiel der 2008 gegründete Fachdienst der Hundestaffel. In zahlreichen abendlichen Besprechungsterminen werden Planungen und Festlegungen für eine einheitliche Rot-Kreuz-Struktur erarbeitet, um den Bevölkerungsschutz bei Diensten und Einsätzen sowie bei überregionalen Hilfeleistungen zu gewährleisten. Trotz beruflichen und ehrenamtlichen zeitintensiven Tätigkeiten engagiert sich Reichel weiter im Rettungsdienst. Zusätzlich bringt er sich seit 2000 ehrenamtlich als organisatorischer Leiter ein. Seit 2005 ist er Vorsitzender des beschließenden Ausschusses „Personal“. Von 2008 war Reichel auch vier Jahre Vorsitzender des Kuratoriums der „Hospiz- und Palliativstiftung Nürnberg“, die etwa 700 Unterstützer umfasst, von denen sich 121 ehrenamtlich in der Sterbebegleitung, Trauerarbeit, Telefonberatung und vielen anderen Bereichen engagieren. Das Kuratorium entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten und berät, unterstützt und überwacht den Stiftungsvorstand bei seinen Aufgaben. Außerdem kontrolliert das Gremium die Haushalts- und Wirtschaftsführung und achtet darauf, dass der Stiftungszweck dauernd und nachhaltig erfüllt wird.      

Angelika Schopper (63) aus Röthenbach, Landkreis Nürnberger Land, engagiert sich schon länger als zwei Jahrzehnte im sozialen und kommunalpolitischen Bereich. Viele Jahre war sie stellvertretende Vorsitzende, bevor sie 1992 das Amt der ersten Vorsitzenden des Ortsvereins Röthenbach der Arbeiterwohlfahrt (AWO) übernahm. Seit der Einweihung der Begegnungsstätte des AWO-Kreisverbandes in Röthenbach ist sie ehrenamtliche Leiterin. Dabei ist Frau Schopper federführend für die gesamte Organisation und Durchführung der verschiedensten Veranstaltungen verantwortlich. Beispielsweise sind Vorträge auf die Bedürfnisse der Senioren zugeschnitten und beinhalten Themen wie etwa die Leistungen von Krankenkassen, Essen auf Rädern oder Pflegestufen. Für Senioren und Menschen mit Migrationshintergrund werden in Zusammenarbeit mit der Stadt Röthenbach Sprechstunden und Hausbesuche angeboten. Es gelingt Frau Schopper jedes Jahr aufs Neue, durch ideellen und finanziellen Einsatz zwei bis drei Kindern von bedürftigen Eltern die Teilnahme an Kindererholungsmaßnahmen zu ermöglichen. Ferner greift der Ortsverband einem ortsansässigen Kindergarten mit Spenden „unter die Arme“, stellt bedürftigen Kindern Schulmaterial und Schultüten zur Verfügung und lässt der „Wärmestube“ in Nürnberg sowie dem Verein „Frauen in Not“ Sach- und Geldspenden zukommen. Außerdem fördert er den „Freundeskreis Röthenbach/Peg.“ (Selbsthilfegruppe für Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige und Angehörige). Angelika Schopper hat mit ihrem Engagement den Mitgliederstand des Ortsvereins Röthenbach von ehemals 55 auf mittlerweile 260 aufgebaut und damit zum größten Ortsverein im „Kreisverband Nürnberger Land“ entwickelt. Zusätzlich ist Frau Schopper seit 1995 als Beisitzerin im Kreisvorstand des „AWO-Kreisverbandes Nürnberger Land e. V.“ tätig, 2007 wurde sie zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt und 2011 in diesem Amt bestätigt. Von 1992 bis 2014 hat sie sich als Mitglied des Stadtrates und seit 2008 als Behindertenbeauftragte der Stadt mit großem zeitlichem Einsatz für die Menschen in Röthenbach eingesetzt.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers