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Pressemitteilungen

Sozialministerin Schreyer zeichnet außergewöhnliches Engagement der Auticon GmbH aus – Menschen mit Behinderung

11. September 2019

Sie arbeiten detailgenau und systematisch, erkennen schnell Fehler und Muster und sind bei der Arbeit überdurchschnittlich konzentriert. Diese Fähigkeiten können Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung bei der IT-Beratungsfirma Auticon GmbH können zielgenau einsetzen. Für ihr Engagement bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben hat Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer heute das Emblem „Inklusion in Bayern – wir arbeiten miteinander!“ an Dieter Hahn, Managing Director Deutschland der Auticon GmbH, übergeben. „Wir brauchen Arbeitgeber wie Auticon! Sie sind ein Vorreiter für berufliche Inklusion. Sie beschäftigen eine Gruppe von Menschen, die gemeinhin als eher schwierig gilt: Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung“, so Schreyer. „Wenn wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen, erkennen wir, welche Talente er hat. Bei Ihnen wird aus einer vermeintlichen Schwäche so eine besondere Qualifikation.“

Auticon ist nach eigenen Angaben der erste IT-Dienstleister weltweit, der für die Ausführung seiner Dienstleistungen ausschließlich hochfunktionale Menschen mit Asperger-Syndrom beziehungsweise dem so genannten hochfunktionalen Autismus-Syndrom einsetzt. Es ist sogar Eingangsvoraussetzung, wenn man dort im Consulting arbeiten möchte. Weltweit beschäftigt Auticon 170 Menschen mit diesen Diagnosen. Das sind mehr als zwei Drittel der Belegschaft. In Deutschland beträgt die Beschäftigungsquote 39 Prozent. Menschen mit solch einer Diagnose gehen detailgenau, systematisch und hochkonzentriert vor. Fähigkeiten, die bei der Firma sehr geschätzt und gebraucht werden. Ministerin Schreyer: „Sie sind ein best-practice-Beispiel dafür, dass Inklusion und Diversität die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen steigern.“

Die Förderung der beruflichen Inklusion ist eines der wichtigsten Ziele der Staatsregierung. Allein im Jahr 2018 wurden dazu fast 100 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt. Zudem gibt es ein Infoportal, das sowohl Bewerberinnen und Bewerbern mit Behinderung als auch potenziellen Arbeitgebern viele wichtige Fragen beantwortet und anhand zahlreicher guter Beispiele aufzeigt, wie Inklusion im Arbeitsleben funktionieren kann. Es hilft auch dabei, Unsicherheiten abzubauen und die Kontaktaufnahme zu erleichtern.

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeit-Inklusiv.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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