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Pressemitteilungen

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle setzt Strukturkommission für die Neugründung einer Universität Nürnberg ein – „Gründung der Universität Nürnberg einmalige Chance in der neueren deutschen Universitätsgeschichte“

25. Juli 2017

Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Technischen Universität München, Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann, wirken 15 hochkarätige Persönlichkeiten mit

 

 

MÜNCHEN. „Die Besetzung der Strukturkommission liest sich wie ein ,Who-is-who‘ der nationalen und internationalen Wissenschafts- und Forschungsgrößen und zeugt von der herausragenden Bedeutung, die wir der Neugründung einer zehnten Landesuniversität in Bayern am Standort Nürnberg beimessen. Unter der Regie des vom Kabinett am 4. Juli als Vorsitzenden bestätigten Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München, gelang es, eine durch ihre außergewöhnliche Reputation einerseits und Ausgewogenheit in mehrfacher Hinsicht andererseits gekennzeichnete Kommission zusammenzustellen. Ich bin sicher, dass es dem Vorsitzenden und seinen überaus hochkarätigen Kommissionsmitgliedern gelingen wird, eine Neugründungskonzeption zu entwickeln, die den erwarteten Erfolg haben und diese einmalige Chance in der neueren deutschen Universitätsgeschichte nutzen wird“, sagte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle heute im Zusammenhang mit der formalen Bestellung der Mitglieder in München. Im Mai 2017 hatte der Bayerische Ministerrat die Gründung einer Universität in Nürnberg auf den Weg gebracht. „Die Konzeption einer neuen Universität an diesem Standort ist auch mit einer besonderen Stärkung des Wissenschaftsraums Erlangen-Nürnberg verknüpft und soll der gesamten bayerischen Hochschullandschaft zusätzlichen Schub verleihen. Bayern setzt damit deutschlandweit neue Maßstäbe für den Ausbau der Hochschullandschaft und schafft mindestens 5.000 bis 6.000 zusätzliche Studienplätze“, betonte der Minister. Abschließend unterstrich der Minister schon jetzt den besonderen Dank der Staatsregierung an den Vorsitzenden, dessen Strahlkraft sich bei der Gewinnung der Mitglieder zeigte. Es ist geplant, dass die Kommission Anfang Oktober mit den operativen Arbeiten beginnt. Ziel ist die Erstellung eines Konzepts, das nach Beschlussfassung durch die Staatsregierung dem Wissenschaftsrat (Köln) zur Begutachtung vorgelegt werden soll.

 

Der Kommission gehören an [Hinweise zu wissenschaftlichem Wirken und Umfeld in Auswahl]:

 

  1. Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann (Vorsitz), Präsident der TU München

[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1987; Max-Planck-Forschungspreis 1991; Bayerischer Verdienstorden 2007; Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst 2012; Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech; Vorsitzender des Zukunftsrats Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw)]

  1. Prof. Dr.-Ing. habil. Ekkard Brinksmeier, Universität Bremen

[Lehrstuhl für Fertigungsverfahren; Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG 1999; ERC Advanced Grant 2011; Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech]

  1. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Casper, Präsident emeritus der Stanford University (USA)

[Professor für Jura und Politikwissenschaft; Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]

  1. Prof. Dr. Jürgen Handke, Universität Marburg

[Lehrstuhl für Anglistik; Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2013; Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre 2015]

  1. Prof. Dr.-Ing. Gerd Hirzinger, ehem. Leiter des Instituts für Robotik und Mechatronik des DLR in Oberpfaffenhofen

[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG 1995; Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst 2014; Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina]

  1. Prof. Dr. Klaus von Klitzing, Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart

[Nobelpreis für Physik 1985; Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst 1988; Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech]

  1. Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung Hannover

[Leiter der Expertenkommission zur Vorbereitung der Exzellenzinitiative 2006; Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Deutscher Stiftungen 2008-2014]

  1. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, Vorstandvorsitzender des Forschungszentrums Jülich

[Professor für Prozesstechnik; Vorsitzender des Wissenschaftsrats 2011-2014]

  1. Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, ehem. Rektor der FH Münster

[Professor für Mathematik und Quantitative Methoden; Mitglied des Wissenschaftsrats 2007-2013]

  1. Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, München

[Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1984-2016; Präsident des ifo-Instituts 1999-2016; Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst 2008; Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina]

  1. Prof. Dr. Rolf Tarrach, Präsident der Universität Luxemburg

[Professor für Theoretische Physik; Präsident der European University Association (EUA)]

  1. Dr. Elisabeth von Thadden, Verantwortliche Redakteurin im Ressort Feuilleton, DIE ZEIT, Hamburg

[Fellow im DFG-Kolleg Postwachstumsgesellschaften, Universität Jena]

  1. Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leitung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe

[Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement, KIT; Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech]

  1. Dr. Otto Wiesheu, StM a.D., München

[Präsident des Wirtschaftsbeirats Bayern; Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG 2006-2009]

  1. Prof. Dr.-Ing. Katja Windt, Präsidentin der Jacobs University Bremen

[Professorin für Global Production Logistics; Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech]

  1. Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt

[Professorin für BWL, insbes. Internationales Management; Kultusministerin 2010-2011 und Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft 2011-2013 des Landes Sachsen-Anhalt]

 

Andreas Ofenbeck, Sprecher, 089 2186-2108

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers